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Bürgerbus wird bestellt – ASB soll Gemeindehaus beleben

POPPENDORF Bürgerbus wird bestellt – ASB soll Gemeindehaus beleben

Einen Schritt zur Verbesserung des Dorflebens haben die Poppendorfer gemacht / Nun müssen die Details geklärt und ein Konzept erarbeitet werden

Poppendorf. Zwei Entscheidungen, die nun das Dorfleben und die Dorfgemeinschaft verbessern sollen, haben die Poppendorfer Gemeindevertreter am Montag während ihrer Sitzung im Dorfgemeinschaftshaus getroffen. Der Bürgermeister ist beauftragt worden, einen Kleinbus für rund 40 000 Euro zu bestellen. Dieses Fahrzeug soll als Bürgerbus genutzt werden. Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Warnow-Trebeltal – das ist der zweite Beschluss – soll die Verwaltung und Betreuung des Bürgertreffs im Gemeindehaus und gleichzeitig die Koordination des Bürgerbusses übernehmen.

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Einen Schritt zur Verbesserung des Dorflebens haben die Poppendorfer gemacht / Nun müssen die Details geklärt und ein Konzept erarbeitet werden

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Bürgermeister Jörg Wallis wies in der Sitzung darauf hin, dass „95 Prozent des Vorhabens Bürgerbus vom staatlichen Amt für Landwirtschaft und Umwelt gefördert wird“. Der Wagen wird neun Sitze haben und ausreichend Platz für die Beförderung von Einkäufen und Kinderwagen, sagte Wallis.

Gestern erklärte er zusätzlich, dass die Gemeinde Poppendorf einen alten Verein wieder beleben werde, der die Trägerschaft für den Bürgerbus übernehme. Das Projekt stehe unter dem Motto „Bürger fahren für Bürger“. Gestern gab es einen Termin mit Wallis, Bürgermeister Detlef Kröger aus Blankenhagen und Jens Quaas aus Klein Kussewitz, bei dem Details geklärt werden sollten. Alle drei Gemeinden werden das Busprojekt tragen. „Wir brauchen jetzt noch die Mitglieder und einen Vorstand“, sagte Wallis. Man brauche diesen Verein, um den Versicherungsschutz für den Bürgerbus gewährleisten zu können.

„Als viel zu teuer“ empfand Bodo Prestin die Entscheidung der Gemeindevertreter, den Arbeiter-Samariter-Bund Warnow-Trebeltal mit der Bewirtschaftung des Dorfgemeinschaftshauses und der Koordination des Bürgerbusses zu beauftragen. Die Kommune zahlt dafür 25000 Euro, 21000 sind Personalkosten, „die restlichen 4000 sind für Nebenkosten, wie Büromaterial, gedacht“, sagte Wallis. Ebenso wie andere Gemeindevertreter vertrat er die Ansicht, „dass der ASB in Bentwisch und Blankenhagen gute Arbeit mache“.

Kerstin Scheiner von der Abteilung Soziales und Ideelles beim ASB freute sich gestern über die Entscheidung der Gemeindevertretung. Man wolle weiterhin Qualität bei der Betreuung liefern.

ASB-Pressesprecher Fridtjof Behrens sagt: „Wir wollen einen Bürgertreff aufbauen.“ Deswegen werde man nun zunächst die Altersstruktur im Ort erkunden und dann ein entsprechendes Konzept für die Arbeit in Poppendorf vorlegen. „Die Gemeinde kann schon so etwas wie das Zentrum werden“, sagte Behrens, der auch an gemeinsame Veranstaltungen, beispielsweise mit Senioren aus Bentwisch und Blankenhagen, denkt – auch dank des Bürgerbusses.

Michael Schißler

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