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Bürgerschaft berät im Juni über Suppenküche

Südstadt Bürgerschaft berät im Juni über Suppenküche

In der Junisitzung soll die Bürgerschaft endlich über den neuen Standort der Rostocker Suppenküche entscheiden. Als Objekt dafür ist die ehemalige Wäscherei in der Rudolf-Diesel-Straße 1 vorgesehen.

Südstadt. In der Junisitzung soll die Bürgerschaft endlich über den neuen Standort der Rostocker Suppenküche entscheiden. Als Objekt dafür ist die ehemalige Wäscherei in der Rudolf-Diesel-Straße 1 vorgesehen. Verschiedene Umbauvarianten wurden durch den Eigenbetrieb „Kommunale Objektbewirtschaftung und -entwicklung“ (KOE) geprüft und mit dem Betreiber-Verein Wohltat sowie dem Sozialsenator abgestimmt. Da das Projekt erhebliche Mehrkosten verursacht als die bisherige Suppenküche, die seit zwei Jahren auf kleinstem Raum in der „Küstenmühle“ in Dierkow kocht, muss die Bürgerschaft darüber nun am 8. Juni befinden. Erst danach kann der Bauantrag gestellt werden.

 

OZ-Bild

Reno Schwedland (v. l.), Babette Limp-Schelling und Corinna Johnsen von der Suppenküche müssen sich noch gedulden.

Quelle: Ove Arscholl

Vereinschefin Babette Limp-Schelling bedauert, dass noch so viel Zeit vergeht. „Den Entenbraten zu Weihnachten werden wir wohl noch nicht in der Südstadt brutzeln“, sagt sie, „auch wenn ich es mir sehr wünsche.“ Sie rechnet nicht vor Februar 2017 mit dem Umzug in die neuen Räume.

Die gesamte Küche des Vereins, auch mit Geld aus der OZ-Aktion „Helfen bringt Freude“ im Jahr 2011 finanziert, ist gut verpackt auf 41 Europaletten eingelagert. Derzeit kochen die Frauen auf gerade mal rund 40 Quadratmetern in der Küche der „Küstenmühle“. Kartoffeln werden in der Teeküche des Vereins am Dierkower Damm geschält. So „zaubern“ die Suppenköche täglich bis zu 200 Essen für Bedürftige, die sich dann in Ausgabestellen in der Stadt für 1,20 Euro eine frisch zubereitete Mahlzeit abholen können.

Von Doris Kesselring

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