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Bürgerschaft stimmt für Mobilitätsplan Zukunft

Stadtmitte Bürgerschaft stimmt für Mobilitätsplan Zukunft

Grundlage für zukünftige Verkehrentscheidungen in Rostock / CDU sieht Benachteiligung für die Autofahrer

Stadtmitte. Umweltsenator Holger Matthäus (Grüne) war die Erleichterung anzumerken. Drei Jahre Arbeit und eine umfangreiche Bürgerbeteiligung stecken im Mobilitätsplan Zukunft, kurz Mopz. Gestern Abend stimmte die Bürgerschaft dem Konzept mit kleineren Änderungen zu.

 

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„„Es ist davon auszugehen, dass es für Menschen, die aufs Auto an- gewiesen sind, schwieriger wird, den Arbeitsplatz zu erreichen.“Daniel Peters CDU-Fraktionsvorsitzender

„Multimodalität“ sei das Zauberwort, erklärt Matthäus, also die optimale Verzahnung der Verkehrsträger. Nach dem Mopz-Beschluss beginne nun die konkrete Arbeit. So soll ein neues Park+Ride-Konzept entwickelt werden, um Pendlern den Umstieg aus Bussen und Bahnen zu erleichtern. Parallel sollen neue Ideen für den Nahverkehr entwickelt werden, die Stadt und Umland besser verzahnen.

„Der Mopz löst nicht den Stau von heute“, sagte Andrea Krönert und lobte den grünen Parteifreund Matthäus. Vor allem biete das Papier Ansätze, um die umweltfreundlichen Verkehre zu Fuß, mit dem Rad oder den öffentlichen Nahverkehr zu stärken. „Es geht in die richtige Richtung.“ Der Mopz sei kein starres Gebilde, sagte Andreas Engelmann (Linke). „Es muss immer wieder angepasst werden.“ Kritik kam von CDU-Fraktionschef Daniel Peters. „Wir brauchen bessere Antworten als das,was auf dem Tisch liegt.“ Autofahrer sieht er benachteiligt, vor allem mit Blick auf eine umstrittene Busspur an der Tessiner Straße. „Es ist davon auszugehen, dass es für die Menschen, egal ob aus Rostock oder dem Umland, die berufsbedingt auf das Auto angewiesen sind, noch länger und schwieriger wird, ihren Arbeitsplatz zu erreichen.“ Für ihre Änderungsanträge bekam die CDU jedoch keine Mehrheit.

tn

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