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Chaos im Amt für Migration: Personalrat kritisiert OB

Rostock Chaos im Amt für Migration: Personalrat kritisiert OB

Die Situation im Rostocker Migrationsamt ist offenbar schlimmer als bisher bekannt: Die Mitarbeiter seien überlastet und hätten Angst vor Übergriffen, sagt Personalratschefin Eva Wesenberg. Die Rathaus-Spitze habe die Kritik seit Wochen ignoriert.

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An jedem Sprechtag müssen die Mitarbeiter im Migrationsamt am Neuen Markt bis zu 600 Personen betreuen.

Quelle: Philip Schülermann

Rostock. Der Personalrat der Rostocker Stadtverwaltung übt heftige Kritik an Oberbürgermeister Roland Methling (UFR) und Ordnungssenator Chris Müller (SPD). Auslöser sind die Zustände im Migrationsamt, das die rund 900 in der Hansestadt lebenden Asylbewerber betreut. In der Behörde sei es mehrfach zu Übergriffen auf Mitarbeiter gekommen, es fehle an Personal und an Sicherheitsleuten.

„Wir haben den OB mehrfach auf die Probleme hingewiesen“, sagt Personalratschefin Eva Wesenberg. Geändert habe sich nichts. Vergangene Woche war das Amt von mehreren Hundert Menschen gestürmt worden, die Polizei musste einschreiten. „Viele Mitarbeiter haben nach den Vorfällen in der Vergangenheit Angst.“ Und außerdem: „Es fehlt Personal“, sagt Wesenberg. 1500 Anträge seien derzeit unbearbeitet. Tendenz steigend. „Freie Stellen werden nicht besetzt.“

Ordnungssenator Müller kündigt nun Maßnahmen an, um die Situation im Migrationsamt zu entschärfen: „Wir haben dort, wie in allen kommunalen Ausländerbehörden in Deutschland, derzeit übermäßig viel Arbeit zu bewältigen. Wir haben bereits das Personal aufgestockt und weitere Neueinstellungen werden in Kürze wirksam.“

Andreas Meyer

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