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Chef im Ostseebad tritt zurück

Kühlungsborn Chef im Ostseebad tritt zurück

Am 24. September wird Rainer Karls Nachfolger gewählt

Kühlungsborn. Seit gestern ist es amtlich: Der neue Bürgermeister in Kühlungsborn wird am 24. September gewählt – zeitgleich mit der Bundestagswahl. Damit endet die 15-jährige Amtszeit von Rainer Karl (parteilos). Er räumt am Ende des Jahres seinen Schreibtisch. Obwohl noch einige Monate Zeit sind, geben Kühlungsborner schon jetzt ein Fazit ab.

„Ein Mann mit Charakter und klaren Zielen“, nennt ihn etwa Manfred Zeisig (56). Er hatte am Rande auf einer Veranstaltung mit ihm gesprochen und kennt ihn von Einwohnerversammlungen. „Mir ist aufgefallen, dass er geradlinig ist, seine Meinung vertritt und sie auch durchsetzen kann. Ein entscheidender Vorteil, wenn man Bürgermeister ist“, sagt er. Die Kühlungsbornerin Karin Degner (79) kennt Rainer Karl schon länger, ist mit seiner Arbeit sehr zufrieden. „Er ist dicht dran an den Menschen und sehr publikumsnah. Außerdem gefällt mir, dass er als parteiloser Bürgermeister agiert“, sagt sie. Auch ihrer Freundin Erika Rathsack (81) fallen viele positive Sachen ein. Etwa, dass er sich Zeit genommen hat, um auch schwer verständliche Sachverhalte zu erklären.

Momentan wird gerätselt, wer Rainer Karl demnächst beerben wird. Kandidaten halten sich noch zurück. Es gibt allerdings Wünsche. „Der neue Bürgermeister sollte hier aufgewachsen sein, und sollte wie sein Vorgänger die Stadt zusammenhalten können“, sagt Iris Eichler. Sie hofft nämlich, dass es bald eine Entscheidung in Sachen Villa Baltic gibt. „Kühlungsborn ist kein reicher, aber dennoch wohlhabender Ort. Die Möglichkeit besteht deshalb, dass die Stadt sie kaufen kann“, sagt sie. Mathias Otto

OZ

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