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Cross-Saison beginnt mit Aufräumen

Prisannewitz Cross-Saison beginnt mit Aufräumen

Verein prüft, ob in diesem Jahr in Prisannewitz ein Rennen ausgerichtet wird

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Paul Wolf, selbst aktiver Fahrer, repariert ein Schiebeschild. Im Verein werden viele der Arbeiten in Eigenleistung erbracht.

Quelle: Fotos: Jürgen Falkenberg

Prisannewitz. Peter Heimburger zieht mit seinem Traktor eine Bodenschleppe über die Bahn und die Sprunghügel der Moto- Cross-Bahn „Drei Eichen“ am Rande von Prisannewitz.

„Der Herbst brachte auf die zerfahrene Strecke viel Wasser. Wir mussten die 1712 Meter lange Sand- und Kies-Strecke tellern und schleppen“, sagt Gert Laege, der Vorsitzende des MC Prisannewitz. Er freut sich, dass von den 60 Mitgliedern des MC Prisannewitz, einer Ortsgruppe des ADAC, 25 Aktive zum Frühjahrsputz gekommen sind. Unter ihnen ist auch Paul Wolf, der selbst Fahrer ist, nun aber mit Schweißarbeiten am Schleppbalken beschäftigt ist.

Nach dem Großereignis von 2016, dem 50. ADAC Motocross Prisannewitz, im 35. Jahr des Vereinsbestehens, wird derzeit noch überlegt, ob in diesem Jahr ein Rennen ausgerichtet wird.

„Wir haben beim Thema Instandhaltung einen Nachholebedarf von zehn Jahren, der alle unsere Kräfte fordert“, sagt Gert Laege. Die Bahn „Drei Eichen“, im Jahr 1999 als internationale Strecke abgenommen, soll unter den 18 Cross-Bahnen in Mecklenburg-Vorpommern auch weiterhin die attraktivste Anlage bleiben.

Der Trainingsbetrieb wird auf jeden Fall weiter aufrechterhalten. Vor allem die Jugendgruppe, 15 Mitglieder stark, ist es, die auf die Freigabe sehnsüchtig wartet. Einige wollen mit ihren Maschinen an der Landesmeisterschaft und an deutschlandweiten Rennen teilnehmen. Zu ihnen gehören Lenny Boos aus Kavelstorf, 10 Jahre alt, und Julien Kaiser aus Rostock, der als Zehnjähriger Landesmeister in der 65er Klasse wurde. Höhepunkte des Jahres sollen auch die vier größeren Trainingslager des MC werden.

„Wir nehmen gern noch junge und sehr junge Crosser in unsere Reihen auf“, sagt Gert Laege. Er richtet sein Augenmerk dabei auf die „wilden“ Fahrer, die mit aufgemotzten Maschinen durch die Feldmark und durch die Wälder fahren, die Natur schädigen und das Wild beunruhigen. Reinhard Ksienzyk, bis Februar Vorsitzender des MC, sagt: „Bereits 2013 haben wir gegen diese Unart gekämpft und uns dagegen ausgesprochen.“ Nach vier Jahren gibt es nun erneut Straftaten dieser Art in der Feldmark und im Wald um den Dolgener See. Diese Reviere werden von Thorsten von Hollen bewirtschaftet. „Es gibt überall schwarze Schafe“, sagt er und: „Die Wilden bringen sich, abgesehen von den Schäden in der Natur, selbst in Gefahr.“ Er ist der gleichen Meinung wie die Mitglieder des MC, dass die wilden Crosser zum Nachdenken gebracht werden sollen. Auch die Anwohner sollten sensibler gegenüber diesem Rowdytum sein. Auf der Facebook-Seite des MC Prisannewitz hat der Verein klar Stellung gegen diese Gilde der „Crosser“ bezogen. Der MC Prisannewitz hat durch seine internationalen und nationalen Veranstaltungen und die Jugendarbeit die Region in Deutschland und Europa bekannt gemacht. „Diesen guten Ruf möchten wir uns nicht durch undisziplinierte Wild-Crosser zerstören lassen“, sagt Gert Laege.

Jürgen Falkenberg

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