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DDR-Altlast Naphthalin: Amt sperrt Büros

Rostock DDR-Altlast Naphthalin: Amt sperrt Büros

Das Jobcenter in Rostock räumte ein Gebäude, nachdem Gutachter das Gift in der Luft festgestellt hatten. Naphthalin gilt als krebserregend.

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Das Jobcenter in Rostock räumte ein Gebäude, nachdem Gutachter das Gift Naphthalin in der Raumluft festgestellt hatten. (Symbolfoto)

Quelle: Ralf Hirschberger / Dpa

Rostock. Gefährliche Altlast aus DDR-Zeiten: Hunderte öffentliche Gebäude in Mecklenburg-Vorpommern sind möglicherweise mit dem gesundheits- und umweltschädlichen Gift Naphthalin belastet. In Rostock musste deswegen jetzt ein Büro-Komplex des Hanse-Jobcenters gesperrt werden. Die 30 Mitarbeiter hatten zuvor über Kopfschmerzen geklagt.

Naphthalin war einst Hauptbestandteil von Mottenkugeln. Der Stoff ist in Klebern, Isoliermaterial und Fußböden enthalten. Bei Raumtemperatur wird Naphthalin gasförmig. Die Europäische Union stuft den Stoff als „krebsverdächtig“ ein.

Wie hoch die Konzentration im Gebäude des Rostocker Jobcenters genau war, sagt Behördenchef Frank Junghans nicht. Das Jobcenter hat inzwischen ein anderes Gebäude angemietet.

Von Andreas Meyer

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