Volltextsuche über das Angebot:

14 ° / 10 ° Regenschauer

Navigation:
DNA-Analyse beweist: Ein Hund riss die Schafe

REDDELICH DNA-Analyse beweist: Ein Hund riss die Schafe

Ein Hund hat Anfang Januar die Schafe in Reddelich gerissen. Das hat eine genetische Analyse ergeben, die das Senckenberg Forschungsinstitut Gelnhausen vorgenommen ...

Reddelich. Ein Hund hat Anfang Januar die Schafe in Reddelich gerissen. Das hat eine genetische Analyse ergeben, die das Senckenberg Forschungsinstitut Gelnhausen vorgenommen hat, teilt Eva Klaußner-Ziebarth, Sprecherin des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz, mit. Ein Gutachter von der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Rostock hatte von den getöteten Tieren DNA-Proben entnehmen können.

Zwar hatte es schon im Vorfeld vermehrt Hinweise auf einen Hund als Verursacher gegeben, ein Wolf konnte jedoch nicht ausgeschlossen werden. Die Tiere waren in der Nacht zum 6. Januar auf einem Gehöft in Reddelich an der Bundesstraße 105 angegriffen worden (die OZ berichtete). Acht Schafe starben. Sie hatten Kehlbisse und Verletzungen am Hinterteil.

Unter anderem hatten Bisse am ganzen Körper der Schafe auf einen Hund hingewiesen. Zudem gab es Bisse, die nicht durch die Haut gegangen sind. Weiterhin wiesen die Tiere Schüttelverletzungen auf — ein weiteres Merkmal für einen Hund als Angreifer.

„Das Land kann bei einem Hund als Verursacher keinen Schadensausgleich leisten“, sagt Eva Klaußner-Ziebarth. Der Schafhalter könne Anzeige gegen unbekannt erstatten. Sollte sich der Verursacher acht Wochen nach der Tat noch ermitteln lassen, müsste der Hundehalter Schadenersatz leisten.

In Mecklenburg-Vorpommern leben bisher zwei Wolfspaare — eines in der Lübtheener Heide (Ludwigslust-Parchim), ein anderes bei Pasewalk (Landkreis Vorpommern-Greifswald).

OZ

Von al

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel

2. Bundesliga
SC Paderborn - RB Leipzig 0:1
Tor: 0:1 Compper (63.).

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Rostock

Vor 25 Jahren wütete vor dem Sonnenblumenhaus der Mob. Vier Tage lang flogen Steine und Brandsätze gegen Flüchtlinge, Vietnamesen und Polizeibeamte. Die Anwohner applaudierten. Der Ausnahmezustand überforderte alle – Politik, Polizei und auch die Presse.

Hier finden Sie eine Multimedia-Reportage zum Thema. mehr

Verlagshaus Rostock

Richard-Wagner-Straße 1a
18055 Rostock

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag
9.00 bis 18.00 Uhr

Leiter Lokalredaktion: Andreas Meyer
Telefon: 03 81 / 36 54 10
E-Mail: rostock@ostsee-zeitung.de

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
RSS-Feeds

Wissen, was in Rostock und der Welt los ist

OZ-Bild
Bagger frisst sich durch Stahlbeton

Brücke bei Bad Doberan wird abgerissen und neu gebaut / Bahnstrecke voll gesperrt