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Dank vieler Spenden: Kirche kann saniert werden

RETHWISCH Dank vieler Spenden: Kirche kann saniert werden

Dank großer Spendenbereitschaft kann nun der Holzturm der Kirche Rethwisch für 280000 Euro saniert werden. Das teilt Pastorin Ulrike Dietrich mit.

Rethwisch. Dank großer Spendenbereitschaft kann nun der Holzturm der Kirche Rethwisch für 280000 Euro saniert werden. Das teilt Pastorin Ulrike Dietrich mit. Die Konstruktion wurde ursprünglich 1380 gebaut und beherbergt die Glocken, die an einem mittelalterlichen Gebälk hängen. Es ist eines der ältesten Holztürme Norddeutschlands – und witterungsanfällig. Eine Instandsetzung wurde immer dringender.

 

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Pastorin Ulrike Dietrich

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„Wir haben von den meisten Stiftungen Zusagen bekommen“, sagt die Pastorin. Zuletzt von der Stiftung „Kirchliches Bauen“ (KiBa), die 25000 Euro überwiesen hat. Die Stiftung würdigte die Kirche außerdem mit dem Titel „Kirche des Monats April“. Eine gute Werbung. Denn nun überlegt auch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, ob sie Geld dazugibt.

Pastorin Ulrike Dietrich ist beeindruckt. „Wir haben eine große Privatspende bekommen und kleinere Beträge von Einheimischen, aber auch Urlaubern, die etwas gegeben haben.“ Mehrfach habe sie erlebt, dass auf Beerdigungen, statt in Blumenkränze zu investieren, für die Kirche gespendet worden sei. Zusammen mit Stiftungsgeldern, Spenden, die der Förderverein und die Kirchengemeinde gesammelt haben, und der finanziellen Unterstützung der Gemeinden Nienhagen und Börgerende-Rethwisch sind 77000 Euro zusammengekommen.

Seit Montag haben die Zimmerleute mit dem Abriss der Holzverkleidung begonnen. Es sollen auch das Dach, der Blitzableiter sowie die Stromleitungen erneuert werden. Doch dann ist noch lange nicht Schluss. Als nächstes Ziel haben Ulrike Dietrich und ihre Mitglieder den Ersatz zweier Glocken im Blick. Denn ursprünglich läuteten in dem Gebälk drei Glocken, „aber zwei wurden eingeschmolzen.

Unsere Vision ist es, diese zu ersetzen“, so die Pastorin. Das Sahnehäubchen sei dann die Restaurierung des Altars, die aber noch in weiter Ferne stehe.

580 Dorfkirchen gibt es im evangelisch-lutherischen Kirchenkreis Mecklenburg. 97 Prozent von ihnen stehen unter Denkmalschutz. Fast jede siebte Kirche zählt zu den gefährdeten Gotteshäusern. Oft dauert die Suche nach Geldquellen viele Jahre. Neben Rethwisch kann nun jedoch auch die Kirche in Hanstorf saniert werden. Schwerpunkt sei hier der Teil, der als Winterkirche genutzt werde.

Feuchteschäden werden beseitigt, das Dach instand gesetzt. An der Westseite wird neuer Putz aufgetragen, Fugen erneuert.

kas

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