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Das Hüttelmoor braucht weitere Sturmflut

Rostock Das Hüttelmoor braucht weitere Sturmflut

Sturmtief „Axel“ reichte nicht aus, um das Naturschutzgebiet nordöstlich von Markgrafenheide zu überschwemmen. Dennoch wurde das Gebiet überflutet und der Salzgehalt ist gestiegen - wie es sich die Experten wünschen.

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Wissenschafter der Uni Rostock untersuchen am Hüttelmoor Salzgehalt und Wasserstand.

Quelle: Konrad Mietel

Rostock. Als Sturmtief „Axel“ über Norddeutschland und die Ostseeküste fegte, kam das Naturschutzgebiet Hüttelmoor glimpflich davon – jedenfalls, wenn es um unliebsame Schäden geht. Steigendes Wasser und ein höherer Salzgehalt sind gut für die Flora am Moor. Seit Jahren erfassen Wissenschaftler dort Messdaten und die zeigen, dass es eine kleinere Überschwemmung gab und der Salzgehalt im angestauten Wasser gestiegen ist.

Außerdem wurden Dünen und Deiche stark beschädigt. Auch ein Rinnsal, gut 20 Zentimeter breit, lässt Wasser von der Ostsee ins Moor fließen. Konrad Miegel, Hydrologe an der Uni Rostock, hat aber Zweifel, dass der Rinnsal durch die Sturmflut entstanden ist und vermutet, dass dort jemand nachgeholfen hat.

Auch wenn die gewünschte, große Überschwemmung ausgeblieben ist: Wissenschaftler und Förster sind zufrieden - und warten weiter darauf, dass sich die Natur das Gebiet vollständig zurückholt.

Philip Schülermann

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