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Demo vor dem Rathaus: Öffentlicher Dienst droht mit Streik

Stadtmitte Demo vor dem Rathaus: Öffentlicher Dienst droht mit Streik

Mittwoch wird zum Warnstreik in der Rostocker Stadtverwaltung aufgerufen

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Angestellte im Öffentlichen Dienst demons- trieren auf dem Neuen Markt für sechs Prozent mehr Gehalt.

Quelle: Ove Arscholl

Stadtmitte. Rund 60 Mitarbeiter des Öffentlichen Dienstes haben gestern auf dem Neuen Markt protestiert, um auf die Tarifverhandlungen für Bund und Kommunen aufmerksam zu machen. Dass sie vor dem Rostocker Rathaus standen, hat einen guten Grund: Oberbürgermeister Roland Methling (UFR) ist auch der Vorsitzende des kommunalen Arbeitgeberverbands.

„Wir fordern sechs Prozent mehr Gehalt, 100 Euro mehr Einkommen für Azubis und kein Eingreifen in unsere Zusatzversorgung“, sagt Verhandlungsführer Willi Russ vom Beamtenbund und Tarifunion dbb. Mit Methling hatte er gestern vorab gesprochen. „Es gibt ein erhebliches Konfliktfeld, die Arbeitgeber sind nicht bereit ein adäquates Angebot zu machen. Im Gegenteil: Sie wollen an die Altersversorgung heran“, so Russ.

Etwa 3500 bis 4000 Rostocker sind Mitarbeiter des Öffentlichen Dienstes. „Die Kundgebung ist nur ein Appetithäppchen. Wenn die Verhandlungen nicht vorangehen, dann gibt es ein Menü — und zwar mit sechs Gängen.“ Er stellt damit einen flächendeckenden Streik der Mitarbeiter des Öffentlichen Dienstes in Aussicht. Verdi hat für diesen Mittwoch bereits die Beschäftigten der Stadtverwaltung Rostock zu einem vierstündigen Warnstreik aufgerufen. Denn nach dem Scheitern der ersten Verhandlungsrunde in Potsdam wollen die Gewerkschaften ein Zeichen für die nächste am 11. April geben.

Von jh

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Kurzes Abtasten, dann war die erste Tarifrunde im öffentlichen Dienst zu Ende. Noch vor der zweiten wollen die Gewerkschaften ihren Forderungen mit Warnstreiks Nachdruck verleihen.

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