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Deutsche Feuerwehrmeisterschaft: Schnelle Mecklenburger im Hakenleitersteigen

Stadtmitte Deutsche Feuerwehrmeisterschaft: Schnelle Mecklenburger im Hakenleitersteigen

Die Veranstalter haben nicht zu viel versprochen. Zum Eröffnungstag der Deutschen Feuerwehrmeisterschaften sind gestern Tausende Besucher auf die Haedgehalbinsel geströmt.

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Robert Eschment (v. l.), Marcel Peters und Florian Müller starten ihren Angriff mit Hakenleiter. Fotos (5): Ove Arscholl

Stadtmitte. Die Veranstalter haben nicht zu viel versprochen. Zum Eröffnungstag der Deutschen Feuerwehrmeisterschaften sind gestern Tausende Besucher auf die Haedgehalbinsel geströmt. Die einen bestaunten alte Technik, andere verfolgten gespannt die Übungen an der Kaikante. Höhepunkt war das Hakenleitersteigen.

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Die Veranstalter haben nicht zu viel versprochen. Zum Eröffnungstag der Deutschen Feuerwehrmeisterschaften sind gestern Tausende Besucher auf die Haedgehalbinsel geströmt.

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Das Besondere: In Rostock konnten gleich zwei Premieren gefeiert werden. Zum einen ist MV zum ersten Mal Gastgeber, zum anderen durften die Frauen erstmalig bei der Disziplin Hakenleitersteigen an den Start gehen. Und hier waren gleich die Einheimischen die Erfolgsgaranten. Die Frauen vom Team MV haben sich mit Zeiten unter zehn Sekunden in der Vorrunde die ersten drei Plätze gesichert. Lautes Tröten und Jubelschreie, als etwa Stephanie Rost (33) von der Feuerwehr Charlottenthal an den Start ging. Erfahrungen hatte sie schon gesammelt. Immerhin kann sie zwei Weltmeisterschaftsteilnahmen vorweisen. Nach 8,75 Sekunden landete sie in der Luke – zwischenzeitliche Bestzeit. „Das ist einfach spitze. Ich freue mich, dass uns die Zuschauer auf den Rängen mit viel Krach unterstützen“, sagte sie wenige Augenblicke danach.

Knapp über elf Sekunden hatte Lisa Löbl (22) dafür benötigt. Die Frau vom Team Brandenburg ist begeistert vom Wettkampfort. „Ich bin seit Mittwoch in der Stadt und hatte schon Zeit, mich umzuschauen.

Rostock ist traumhaft“, lobte sie. Unterstützer hatten die Bundesland-Nachbarn zuhauf dabei. Viele waren eingehüllt in die Landesflagge oder feuerten ihre Mannschaften mit Tröten an. So auch Roy Siegel (19), Marvin Wittke (20) und Nico Zwick (19) aus dem brandenburgischen Landkreis Märkisch-Oderland. „Wir sind unserem Team hinterhergereist. Wir wollen unsere Freunde und Familienmitglieder anfeuern, Stimmung verbreiten und natürlich die gute Atmosphäre am Rostocker Hafen genießen“, meint Nico Zwick.

Noch fern ab der Wettkampfaufregung war das Trio Florian Rühling (19), Tinko Panzenhagen (25) und Paul Ruhlemann (18). Die Berliner sind erst heute dran in der Disziplin „Löschangriff Nass“. „Für uns sind diese Meisterschaften der Jahreshöhepunkt. Wir haben extra darauf hin trainiert“, so Panzenhagen. Die Berliner schauten sich gestern alte Technik und Löschfahrzeuge an, etwa einen Robur aus dem Jahr 1962.

Unterhalten wurden die Gäste neben der Bühne. Mitglieder der Rostocker Feuerwehr Stadtmitte öffneten bei einer Schau-Übung mit schwerem Gerät ein Auto und simulierten so die Rettung einer eingeklemmten Person. „Hut ab vor dieser Leistung. Hier kann ich hautnah erleben, mit welchen schwierigen Aufgaben die Feuerwehrleute zu kämpfen haben“, sagt Besucher René Hobsch (45) aus Leipzig.

• Galerie: www.ostsee-zeitung.de

Sport im Stadion

Der Großteil der Wettkämpfe findet heute und morgen im sowie neben dem Leichtathletikstadion statt. Der Freitag startet mit einem 110-Meter-Hindernislauf um 8 Uhr. Um 18.30 Uhr gehen die letzten Teams an diesem Tag an den Start. Mit der Disziplin Löschangriff wird am Sonnabend um 7.30 Uhr begonnen. Gegen 15 Uhr ist die Meisterschaft beendet. Im Anschluss erfahren die Teilnehmer, welches Team sich für die Feuerwehrolympiade qualifiziert hat. Diese ist 2017 im österreichischen Villach.

Mathias Otto

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