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Die Ämter und die Bürden

Die Ämter und die Bürden

Wenn die Türen der Amtsausschüsse in Carbäk und in der Rostocker Heide geschlossen sind, geht es um ein Thema: Ämterfusion.

Wenn die Türen der Amtsausschüsse in Carbäk und in der Rostocker Heide geschlossen sind, geht es um ein Thema: Ämterfusion. Diskret soll und muss es ja auch wohl sein, wenn der kommunalpolitische Ringelpietz mit Anfassen beginnen soll, denn „das ist ein hochemotionales Thema“, befindet Udo Zerbe, leitender Verwaltungsbeamter in Gelbensande.

Damit liegt der Insider völlig richtig. Denn im Moment strecken sich offenbar ganz verschiedene Gemeinden die Hände entgegen. Das kann auf der Seite des Amtes Rostocker Heide seine Gründe darin haben, dass dort der Amtsvorsteher den Neubau eines neuen Amtsgebäudes vorangetrieben hat, dessen Preis schon den finanziellen Spielraum der Gemeinden einengt. Bentwischs Bürgermeisterin Susanne Strübing ist dagegen vehement vorgegangen, zumal die Bentwischer auf lange Sicht von einem hauptamtlichen Bürgermeister träumen und derzeit beharrlich damit beschäftigt sind, das finanzschwache Klein Kussewitz aus dem Amt Carbäk unter ihre Fittiche zu nehmen, weil sie selbst Platz für Wohngebiete brauchen.

Neu allerdings ist, dass auch die Blankenhäger irgendwie nicht mehr so starr ganz nach Gelbensande schauen und dem Vernehmen nach eine Partnerschaft mit Poppendorf anstreben sollen. Aber darüber weiß

man noch nichts Genaues, allein, dass der Blankenhäger Bürgermeister Detlef Kröger mit seiner Kollegin Strübing beim jüngsten Amtsausschuss in Broderstorf erschienen ist, bei dem es um die „Entwicklung des Amtes Carbäk“ gegangen ist – in diskreter Sitzung. Wohin das alles führen soll, weiß im Moment keiner. Auch nicht Peter Georgi, Amtsausschussmitglied aus Roggentin, der erst einmal davor warnt, vorschnell zu fusionieren, obwohl beide Amtsausschüsse selten in den Geschwindigkeitrausch geraten. Vorerst soll es – so heißt es immer wieder – um Sondierungen, um Bestandsaufnahmen gehen, man will Standpunkte kennenlernen.

Wie könnten die aussehen? Ein erster Versuch einer Ämterfusion ist bereits gescheitert. Nun könnte noch die Großgemeinde rund um Rostock kommen. Wenn nicht alles trügt, beginnt gerade in den geschlossenen Sitzungen ein neues Tauziehen, begonnen hat es mit dem Bentwischer Wunsch, sich mit Klein Kussewitz zusammen zu tun, weiter geht es jetzt mit den verhaltenen Zwistigkeiten um den Bau des neuen Amtsgebäudes in Gelbensande. Beides hat nun schon die Ämtergrenzen ins Wanken gebracht.

OZ

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