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Die Bagger können rollen: Hort-Projekt startet

DUMMERSTORF Die Bagger können rollen: Hort-Projekt startet

Ein Großprojekt für die Zukunft der Dummerstorfer Grundschüler: Für 2,4 Millionen Euro wird am Feldrain der lang ersehnte Hort neu gebaut. Der Startschuss fiel mit dem gestrigen Spatenstich.

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Spatenstich auf dem Schulcampus: Axel Wiechmann (v. l.), Till Backhaus und Vize-Landrat Wolfgang Kraatz greifen zum Spaten.

Quelle: Mathias Otto

Dummerstorf. Ein Großprojekt für die Zukunft der Dummerstorfer Grundschüler: Für 2,4 Millionen Euro wird am Feldrain der lang ersehnte Hort neu gebaut. Der Startschuss fiel mit dem gestrigen Spatenstich. Im Herbst 2017, so der Plan der Gemeinde, sollen dort 154 Mädchen und Jungen Platz finden. Träger wird der Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Warnow-Trebeltal (ASB).

„Ich habe im vergangenen Jahr auf der Schulkonferenz das Projekt vorgestellt und gesagt, dass wir einen Hort-Neubau in den nächsten Jahren in Angriff nehmen werden“, sagt Bürgermeister Axel Wiechmann (CDU). „Dass es jetzt so schnell geht, damit habe ich nicht gerechnet.“

Landwirtschaftsminister Till Backhaus (SPD) zeigte sich beeindruckt vom Konzept und dass gleichzeitig auch an die Barrierefreiheit gedacht wurde. „Es ist wichtig, diesen pädagogischen Standort richtig zu entwickeln, denn solche Gebäude werden die nächsten 20 bis 25 Jahre nicht mehr angefasst“, sagte er und überreichte Bürgermeister Axel Wiechmann (CDU) einen Förderbescheid. Knapp 1,8 Millionen Euro werden im Rahmen der „Richtlinie zur Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung“ vom Ministerium bezuschusst.

Geplant ist ein zweigeschossiger Bau in massiver Bauweise mit einem Flachdach. Im Erdgeschoss wird ein großer Mehrzweckraum entstehen. Die Hortkinder können sich auch auf eine Essensausgabe sowie Kinderküche freuen. An der Fassade sollen neben Farben auch Holzelemente zum Einsatz kommen.

„Der Hort wird später direkt in den Schulcampus eingebettet sein“, so Wiechmann. Deshalb habe man sich für den Standort des ehemaligen Garagenkomplexes entschieden, nachdem fast 50 Garagen zurückgebaut wurden. „Ein weiterer wichtiger Vorteil: Die Mädchen und Jungen müssen künftig also nicht mehr die Straßenseite der Hauptstraße wechseln, um zum Hort zu gelangen“, so der Bürgermeister.

Katrin Albrecht, Bereichsleiterin des ASB, freut sich schon auf das neue Gebäude. „Wir arbeiten seit 1991 erfolgreich mit der Gemeinde zusammen“, sagt sie. Schon von den ersten Planungen und Vorbereitungen sei der ASB involviert gewesen. „Wir werden hier später sieben Gruppen betreuen können“, berichtet die künftige Leiterin Sylvia Bollendorf.

Mathias Otto

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