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Die Hansestadt soll summen: Gärtner wollen Bienen retten

Rostock Die Hansestadt soll summen: Gärtner wollen Bienen retten

Der Verband der Kleingarten-Freunde, die Hansestadt und auch der Gartenmarkt „Grönfingers“ starten eine Kampagne für mehr Bienen in Rostock. Die Gärtner sollen von den Insekten direkt profitieren - durch steigende Erträge.

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Weil Bienen immer seltener werden, fällt nicht nur die Honig-Produktion in diesem Jahr geringer aus: Auch Obstbauern und Landwirte rund um Rostock leiden unter dem Rückgang der Population.

Quelle: Daniel Maurer/dpa

Rostock. „Wenn Bienen fliegen, dann ist das ein gutes Zeichen“, sagt der GartenbauExperte und Chef des Gartenfachmarktes „Grönfingers“. Problem nur: In Rostock fliegen mittlerweile kaum noch Bienen umher. Ein Ärgernis – für Landwirte, aber auch für Hobby- und Kleingärtner. Gemeinsam mit dem Verband der Gartenfreunde und der Hansestadt startet Heinemann deshalb eine Kampagne für mehr Bienen in Rostock. Der Slogan: „Rostock summt“.

Die Zahl der Bienenvölker geht weltweit drastisch zurück. „Fakt ist, dass ohne die Arbeit der Bienen kaum etwas wachsen kann“, sagt Heinemann. Das gelte nicht nur für Obstbäume, Beeren oder Gemüse, „sondern auch für die Futterpflanzen, die unsere Tiere fressen“. Lebensräume für Bienen gebe es in Rostock jedenfalls genügend: 153 Kleingartenvereine gibt es Rostock. Zusammen haben die Gärten die Fläche von mehr als 900 Fußballfeldern. „Doch in den Gärten gibt es bisher lediglich 25 Standorte, an denen Bienenvölker leben“, so Christian Seifert, der Vorsitzende des Kleingarten-Verbandes in der Hansestadt. Zusammen mit dem Imkerverein und auch den Pflanzen-Experten von „Grönfingers“ will der Verband nun seine Mitglieder überzeugen, mehr Platz für Bienenvölker zu schaffen: „Wo Bienen unterwegs sind, steigen die Erträge im Gärten“, sagt Heinemann.

Der erste Schritt zu mehr Akzeptanz für die nutzbringenden Flieger: In der Kleingartenanlage an der Viergewerkerstraße in der KTV soll einen „Muster-Bienengarten“ entstehen. „In einer neuen Laube soll unser Bienen-Zentrum entstehen. Dort wollen wir Umweltbildung anbieten – für unsere Kleingärtner, aber auch für Schulen und Kindertagesstätten aus Rostock“, erklärt Seifert.

Andreas Meyer

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