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Die Hansestadt sucht ihre Hymne

Rostock Die Hansestadt sucht ihre Hymne

Fachjury schickt vier Bands in die Endrunde / Künstler werden ihre „Hits für die Hansestadt“ im Mai auf der Bühne präsentieren / Stadt plant CD für das 800. Stadtjubiläum

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Sie sind gespannt auf den „Song für Rostock“: Franziska Nagorny (v. l.), Wolfgang Hansen, Nadine Noltze, Dirk Mews, Anja Thomanek, Mathias Beier und Franziska Kretz.

Quelle: Foto: Arscholl

Rostock. So klingt die Hansestadt: Rostock feiert 2018 seinen 800. Geburtstag und wird schon im Mai 2017 ordentlich was auf die Ohren bekommen. Vier Bands, die eine Fachjury aus 28 Einsendungen für den Wettbewerb „Sing dein Song für Rostock“ ausgewählt hat, werden am 12. Mai im Club „Zwischenbau“ ihre Hits für die Hansestadt live auf der Bühne präsentieren. Schon jetzt können die Leser der OSTSEE-ZEITUNG die Songs von SOAB, Filous, ESCO und Susi Koch anhören und ihren Favoriten küren – für den Gewinner des Online-Votings wird die OZ ihre Jurystimme abgeben.

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Fachjury schickt vier Bands in die Endrunde / Künstler werden ihre „Hits für die Hansestadt“ im Mai auf der Bühne präsentieren / Stadt plant CD für das 800. Stadtjubiläum

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„Ich freue mich sehr, dass ich beim Finale dabei bin“, sagt die Songwriterin Susi Koch (36), die die Jury mit ihrem selbstgeschriebenen Urban-Pop-Song „Rostock“ überzeugt hat. „Ich habe nicht damit gerechnet, bin ein bisschen aufgeregt und sehr gespannt auf die Songs der anderen Finalisten.“

Das musikalische Spektrum der 28 eingereichten Beiträge war groß. „Es war eine tolle Bandbreite mit vielen Stilistiken“, lobt Jurymitglied Stephan Imorde, Professor an der Rostocker Hochschule für Musik und Theater (HMT). „Mir hat es Spaß gemacht alle Produktionen anzuhören. Bei den vielen Beiträgen war es schwierig, vier rauszufiltern. Aber die Jury war sich am Ende einig.“

Auch die Band Filous freut sich auf die Endrunde. Mit ihrem Titel „HRO – unser Song für Rostock“ besingen die Musiker unter anderem die breiten Strände von Warnemünde und das dortige Neptun-Flair. „Wir können es kaum erwarten, unsere Nummer am 12. Mai zum ersten Mal live zu singen“, lautet das Statement der Band. „Wir haben so wahnsinnig viel Energie in dieses Projekt gesteckt und uns dafür extra mit dem Top-Produzenten Kraans de Lutin zusammengetan.“ Dieser hätte bereits Hits für Tim Bendzko, Seeed und Culcha Candela produziert. „Wir widmen unser Lied allen Menschen, die in Rostock leben, es lieben oder sich gern hier aufhalten und hoffen, dass unser Song die Chance erhält, noch viel mehr Leute zu erreichen und zu berühren“, so die Band.

Ähnlich euphorisch ist Eric Winter von der Band ESCO. „Es ist für uns eine große Ehre mit diesem Song im Finale zu stehen“, sagt er über die verspielte HipHop-Nummer „Mehr als nur gewöhnlich“ . „Wir sind stolz auf den Titel, denn er drückt mit Melodie und Text zu 100 Prozent unsere Liebe zur Hansestadt Rostock aus.“

Rockig kommt hingegen die Hymne der Band SOAB „Mit jedem Kilometer“ daher. Der Song steht für Heimweh, das verschwindet, wenn man sich mit dem Auto der Hansestadt nähert – und das Rauschen des Motors mit jedem Kilometer dem Rauschen der Ostseewellen weicht. „Wir sind sonst eher lauter unterwegs, weswegen so ein intimer Song über unser Zuhause sehr neu für uns war“, sagt SOAB-Sänger Georg Salomon. „Es wäre großartig die Bude nach Hause zu holen.“

Zufrieden mit den Finalisten ist auch Juror Leo Sieg. Der Chef des Rostocker Musik-Labels ASHtunes wird den Gewinner-Song für die Stadt produzieren. „Rostock hat die größte Musikszene in MV“, sagt Sieg. „Die Vielfalt der Stadt zeigt sich in allen Beiträgen. Es waren bekannte Künstler dabei aber auch viele Neue.“

Die Klangversorger, eine Band der Rostocker Stadtwerke, verpassten die Endrunde nur knapp. „Die Jury hat unsere Band sehr gelobt“, sagte Thomas Schneider. Der Pressesprecher vertrat die Stadtwerke, als Beisitzer in der Auswahlrunde. „In der Band gibt es gut ausgebildete Musiker. Die guten Kritiken werde ich weiterreichen.“ Auch wenn die Klangversorger im Zwischenbau nicht dabei sind, wird man ihre Rostock-Hymne wohl trotzdem hören können. Denn die Stadt will die zehn besten Titel des Song-Contests auf eine Stadtjubiläums-CD pressen. Noch vor der diesjährigen Hanse Sail soll die Platte fertig sein und in den Handel kommen.

„Wichtig ist in der Endrunde, wie sich der Interpret auf der Bühne präsentiert“, erklärt HMT-Professor Benjamin Köthe. „Im Zwischenbau wird man sehen, welcher Song, welcher Refrain sich am besten auf das Publikum überträgt.“

Kay Steinke

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