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Die erste „RoBit“ zeigt unbekannte Berufe

Gartenstadt Die erste „RoBit“ zeigt unbekannte Berufe

Was macht eigentlich ein Chemiekant? Kann man bei der Post auch Karriere machen? Solche und ähnliche Fragen wurden gestern den Besuchern des ersten Rostocker Berufsinformationstags ...

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Bei Katrin Neumann (r.) am Stand von Bäcker Junge konnten die Schüler mit einem Zutaten-Quiz Leckeres gewinnen.

Quelle: Jens Wagner

Gartenstadt. Was macht eigentlich ein Chemiekant? Kann man bei der Post auch Karriere machen? Solche und ähnliche Fragen wurden gestern den Besuchern des ersten Rostocker Berufsinformationstags (RoBit) der Agentur für Arbeit beantwortet. Die Agentur wollte damit auf die 2300 freien Lehrstellen in der Region Rostock aufmerksam machen und vor allem bei den eher unbekannteren Berufen einen Blick hinter die Kulissen bieten.

„Industriekauffrau und Kfz-Mechatroniker — von diesen Berufen hat fast jeder schon gehört. Auch deshalb sind sie unter den Top 10 der Ausbildungsberufe zu finden, die Bewerber am liebsten ergreifen möchten“, so Anke Diettrich, Chefin der Rostocker Arbeitsagentur. Genau deshalb seien die Lehrstellen in diesen Berufsgruppen aber knapp, während andere Betriebe dringend nach Azubis suchen.

Der RoBit diene deshalb dazu, auch den unbekannteren Exoten oder vermeintlich unbequemen Jobs eine Chance zu geben, erzählt Mitinitiatorin Manuela Pröhl. „Wer möchte beispielsweise heute noch bei der Post arbeiten, wenn er dann samstags früh aufstehen muss?“, fragt Pröhl und deutet auf den DHL-Stand. „Dabei kann man bei der Post auch Karrieren machen, an die man zunächst gar nicht denkt“, fügt Thomas Drenckow, Sprecher der Agentur, hinzu.

Ähnlich sei es bei Bäckern, bestätigt Katrin Neumann von der Bäckerei Junge an ihrem Stand. Dabei suche das Unternehmen nicht nur zukünftige Bäcker und Verkäufer sondern beispielsweise auch Fachinformatiker. Da wird der siebzehnjährige Jan Rackhar hellhörig. „Ich wusste gar nicht, dass man so was dort lernen kann“, sagt er und nimmt einen Flyer.

Von Nele Reiber

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