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Die „vernachlässigte Ameise“ ist nicht zu stoppen

Rostock Die „vernachlässigte Ameise“ ist nicht zu stoppen

Zwei neue Kolonien in Rostock entdeckt. Die Ausrottung des Einwanderers ist unmöglich.

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Schädlingsbekämpfer Martin Gliewe (31) von der Firma Lilienthal verteilt regelmäßig ein Fressgel, das die Ameisenpopulation in den Universitätskliniken an der Doberaner Straße verringert.

Quelle: Ove Arscholl

Rostock. Im Jahr 2008 wurde in Rostock die sogenannte „vernachlässigte Ameise“ entdeckt, die vermutlich aus Vorderasien eingeschleppt wurde. Seitdem breitet sich diese Art in der Stadt kontinuierlich aus. Experten gehen davon aus, dass bereits eine Fläche von mehr als zehn Hektar befallen ist.

Gab es bisher nur Kolonien in der Kröpeliner-Tor-Vorstadt mit Schwerpunkt Doberaner Straße so wurden jetzt zwei neue Kolonien entdeckt, berichtet Kai Gloyna vom Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus), der sich seit Jahren mit dieser Ameisenart beschäftigt. Vorkommen konnte er nun im Schiffbauerring in Groß Klein und in Gehlsdorf bestätigen. Noch sei unklar, welche Schäden an Gebäuden die Ameisen verursachen können und ob gesundheitliche Risiken von der Art ausgehen. Vor allem in den Kliniken der Universitätsmedizin an der Doberaner Straße bemühen sich Experten seit mehreren Jahren darum, das Ameisenproblem in den Griff zu bekommen. Ausrotten lässt sich die Art in Rostock aber nicht mehr, ist Kai Gloyna überzeugt.

Thomas Niebuhr

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