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Diskothek ist wieder Thema im Ostseebad

KÜHLUNGSBORN Diskothek ist wieder Thema im Ostseebad

Fast vier Jahre nach dem Ende des „Sharks“ wird ein neuer Standort gesucht

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Kühlungsborn. Fast vier Jahre ist es her, dass die Diskothek „Sharks“ in der Ostseeallee schließen musste. Die Kühlungsborner Jugend muss seitdem bis nach Bad Doberan oder Rostock fahren, um auch nach Mitternacht feiern und tanzen zu können. Nun soll ein Beschluss gefasst werden, um das Ostseebad noch attraktiver zu gestalten. Diskothekenbetreiber sollen wieder in den Ort gelockt werden.

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Fast vier Jahre nach dem Ende des „Sharks“ wird ein neuer Standort gesucht

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Anwohner sollen durch die Musik nicht gestört werden. Sebastian von Jutrzenka, Vorsitzender der CDU-Fraktion

Es wird schwer, einen geeigneten Standort zu finden. Bastian Thielk Ehemaliger Leiter des „Sharks“

„Einige Kühlungsborner können sich noch daran erinnern: Vor der Wende sind sie abends von Lokal zu Lokal gegangen. Damals gab es noch viele in dem Ort“, sagt Sebastian von Jutrzenka. Er ist der neue Vorsitzende der CDU-Fraktion und hat den Posten im Oktober von Andreas Bartelmann übernommen. Aus privaten Gründen hatte er diese Funktion abgegeben.

„Veranstaltungen gibt es zwar ausreichend im Ostseebad, aber die gehen meistens bis Mitternacht“, so von Jutrzenka. In Kühlungsborn fehle, dass generationenübergreifend Bewohner und Urlauber auch zu noch späterer Stunde etwas gemeinsam unternehmen können. Leute, die bis in die Morgenstunden tanzen wollen, müssen sich aktuell entweder mit der jetzigen Situation abfinden oder mindestens 15 Kilometer zur nächsten Disko fahren.

Mit einem Grundsatzbeschluss, der von Stadtvertretern in der Dezember-Sitzung diskutiert wird, soll künftigen Betreibern signalisiert werden, dass sie willkommen sind. „Der wichtigste Punkt dabei:

Anwohner sollen durch die Musik nicht gestört werden. Für mich persönlich hätte es eine große Bedeutung, dass die Diskothek zu Fuß gut zu erreichen wäre“, so Sebastian von Jutrzenka. Er ist davon überzeugt, dass mit einem neuen Club das innerörtliche Klima gestärkt werde. „Kurzum, es wäre ein Gewinn für Kühlungsborn“, sagt der CDU-Fraktionschef.

Bürgermeister Rainer Karl (parteilos) sieht in diesem Beschluss jedoch wenig Hoffnung, dass in absehbarer Zeit wieder eine Diskothek in Kühlungsborn eröffnet wird. „Eine Disko ist mehr als willkommen in unserem Ort“, sagt er. Auch wäre es möglich, einen geeigneten Platz dafür in der Stadt zu finden, wenn der Schallschutz dort eingehalten werden kann. „Nur muss es jemanden geben, der eine Diskothek in Kühlungsborn auch betreiben möchte“, so der Bürgermeister.

Auch Bastian Thielk, der das „Sharks“ in Kühlungsborn geleitet hatte, kann sich nicht vorstellen, dass auf langer Sicht eine neue Diskothek im Ostseebad existiert. „In Kühlungsborn einen Standort zu finden, wo sich keiner beschwert, wird die schwerste Aufgabe sein“, sagt er. Im Januar 2013 musste seine Einrichtung in den Räumlichkeiten des Kühlungsborner Europa-Hotels nach sieben Jahren dicht machen. Vor allem der nächtliche Lärm durch an- und abfahrende Autos sorgte immer wieder für Beschwerden von Hotelgästen. Und auch über Leute, die sich vor der Diskothek mitunter auch lautstark unterhalten haben. Was vor allem in der wärmeren Jahreszeit immer wieder zu Konflikten führte, wenn Gäste in den Hotelzimmern und Ferienappartements bei offenem Fenster schliefen.

Mittlerweile betreibt Bastian Thielk in der Münsterstadt seine Disco „Sharks“. Aus seiner Sicht mache in der gesamten Region eine Diskothek mehr Sinn, als jeweils mehrere in den einzelnen Ortschaften verteilt.

Mathias Otto

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