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Ehrenamtler erhalten Anerkennung von der Stadt

Stadtmitte Ehrenamtler erhalten Anerkennung von der Stadt

Rostock sagt Dankeschön für freiwilliges Engagement / Karten-Inhaber bekommen Vergünstigungen im täglichen Leben

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Stadtmitte. Zweimal im Jahr gibt die Hansestadt Rostock sogenannte Ehrenamts-Cards aus. So wurden auch gestern 37 Menschen ausgezeichnet, die sich ehrenamtlich in 21 Vereinen und weiteren Organisationen der Stadt engagieren. „Sie machen die Hansestadt Rostock schöner und wärmer. Das kann mit Geld nicht gekauft oder bezahlt werden“, sagte Finanzsenator Chris Müller in seinem Grußwort in der Societät Maritim. Ehrenamt sei das Salz in der Suppe der Stadt. Die Karte ist eine Würdigung der freiwilligen Arbeit.

„Keine Schuld ist dringender als die, danke zu sagen“, zitierte Bürgerschaftspräsident Wolfgang Nitzsche den römischen Philosophen Cicero. Und mit der Vergabe dieser Karten wolle die Stadt den Menschen danke sagen, die mit ihrem Engagement einen wichtigen Beitrag zur aktiven Bürgergesellschaft leisten, und so ihre Verdienste öffentlich würdigen. „Wir brauchen neben der Leistungselite auch eine Verantwortungselite“, sagte Nitzsche weiter.

Insgesamt hat die Hansestadt seit 2011 mehr als 1000 Ehrenamtskarten ausgegeben. Damit erhalten die Inhaber bei Partnern des Projekts aus Sport, Kultur und Freizeit Vergünstigungen oder Gratisleistungen. Auch den Nahverkehr können sie ermäßigt nutzen. „Ich freue mich besonders auf den Iga-Park und kulturelle Angebote der Karte“, sagte Gerardo Hernandez Manzano vom Förderverein des Migrantenrats der Hansestadt Rostock Fabro. Er gehörte gestern zu den Ausgezeichneten. Ebenso Michael Rönnfeldt, Jugendwart der Rostocker Inline-Hockey-Spieler „Nasenbären“. „Die Karte ist ein symbolisches Dankeschön von der Stadt. Ich werde besonders auf die Möglichkeit, die Schwimmhallen vergünstigt zu nutzen, zurückgreifen“, sagt er. Foto: Ove Arscholl

OZ

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Neubukow
Reger Austausch (v.l.): Integrationskoordinator Roman Stieler, Fachdienstleiterin Ina-Maria Fahning, Ministerin Birgit Hesse, Landrat Sebastian Constien. Sozialdezernentin Anja Kerl, Leiterin des Ministerinbüros Anka Topfstedt, Pastorin Margret Pörksen, Mayada Al Ramadan, Chefköchin Bianca Gardemin (verdeckt), Gleichstellungsbeauftragte Doreen Prüter, Bürgermeister Roland Dethloff, Integrationslotsin Britt Siara.

Sozialministerin Birgit Hesse informiert sich in Neubukow (Landkreis Rostock) über den ehrenamtlichen Helferkreis.

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