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Ein Zeichen gegen den Krieg

Östliche Altstadt Ein Zeichen gegen den Krieg

Die Waffen auf dem Kanonsberg haben seit gestern wieder einen rosa Mantel

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Cornelia Mannewitz und Renate Greupner engagieren sich gegen Krieg. Deshalb tragen die Kanonenrohre nun rosa.

Quelle: Philip Schülermann

Östliche Altstadt. Das Rostocker Friedensbündnis hat den Kanonen auf dem Kanonsberg gestern einen neuen gehäkelten Mantel verpasst. Die Organisation will damit ein Zeichen gegen den Krieg auf der Welt setzen. Das Bündnis setzt sich auch dafür ein, dass in der Hansestadt keine Kriegstraditionen fortgesetzt werden. Statt schwarz sind die Kanonen, die sich gen Stadthafen richten, nun rosa. Das sei eine Farbe, die das Militär nicht nutze, sagt Cornelia Mannewitz vom Friedensbündnis. Der letzte Mantel sei abgerissen worden, erzählt sie. Deshalb bekämen die massiven Rohre nun neue. Krieg in Syrien, Menschenrechtsverletzungen, die Aufrüstung der Deutschen Bundeswehr, Milliarden Euro, die in die Forschung und Aufstockung des Personals beim Militär fließen – für Mannewitz alles Entwicklungen, auf die das Bündnis aufmerksam machen wolle. Deshalb „haben wir fleißig gehäkelt und die Kanonen entschärft“. An den Enden baumeln nun „Bommel“ in Regenbogenfarben – statt Kanonenkugeln, die den Lauf eigentlich verlassen würden.

phs

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