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Einbruchsserie: Verdächtiger in Haft

Kassebohm Einbruchsserie: Verdächtiger in Haft

Mann wollte mit gestohlener EC-Karte Geld abheben / 13 Einbrüche in Kassebohm

Kassebohm. Aufatmen in Kassebohm: Nach intensiven Ermittlungen der Rostocker Kriminalpolizei zur Aufklärung einer Einbruchsserie in Kassebohm kommt jetzt eine erste Erfolgsmeldung. Ein 28-jähriger Rostocker sei als mutmaßlicher Täter für mehrere Einbrüche identifiziert worden, heißt es in einer Mitteilung der Polizei. Der Mann befindet sich bereits seit dem Wochenende in Haft.

„Wir haben mit viel Kraft und Engagement ermittelt, um die Einbruchsserie aufzuklären. Ich bin froh, dass die Ermittlungsarbeit jetzt zum Erfolg geführt hat“, sagt Sebastian Schütt, Leiter des Kriminalkommissariats Rostock. Insgesamt 13 Wohnungseinbrüche registrierte die Polizei seit Jahresbeginn in Kassebohm. Ziel waren immer wieder Einfamilien- und Reihenhäuser. Mindestens drei der Einbrüche können, so die Polizei, dem jetzt ermittelten Tatverdächtigen zugeordnet werden.

In fast allen Fällen wurde die nicht verschlossene Eingangstür geöffnet und dann gezielt Handtaschen im Flur nach Geld und Handys durchsucht. Zuletzt gab es in der vergangenen Woche drei dieser Einbruchsdiebstähle. Und genau diese wurden dem jetzt ermittelten Tatverdächtigen zum Verhängnis. Der 28-Jährige hatte im Anschluss versucht, mit einer gestohlenen EC-Karte Geld abzuheben. Auf den Videoaufzeichnungen der Bank erkannten die Ermittler den Rostocker, der bereits einschlägig vorbestraft ist.

Noch am Freitag wurde durch die Staatsanwaltschaft Haftbefehl beantragt und am Sonnabend konnten Beamte den Mann, der ohne festen Wohnsitz ist, im Rostocker Nordwesten aufspüren und festnehmen. Im Anschluss an die Haftrichtervorführung wurde der 28-Jährige in die Justizvollzugsanstalt Waldeck gebracht. Die Ermittlungen zur Einbruchsserie gehen nun weiter. Geprüft wird, ob der ermittelte Tatverdächtige auch für die anderen Wohnungseinbrüche verantwortlich ist.

Polizeirat Sebastian Schütt ist zunächst erleichtert. „Neben dem materiellen Schaden stellen Wohnungseinbrüche vor allem gewaltige Eingriffe in die Privatsphäre der Bewohner dar.“ Das führe zu massiver Verunsicherung und dem Verlust des Sicherheitsgefühls in den eigenen vier Wänden.

OZ

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