Volltextsuche über das Angebot:

19 ° / 14 ° Regenschauer

Navigation:
Einwohner sehen in die Zukunft

STÄBELOW Einwohner sehen in die Zukunft

Bürgermeister informiert auf einer Versammlung über wichtige Vorhaben, wie die Erweiterung des Windparks

Voriger Artikel
Missglücktes Wendemanöver: Zwei Autofahrer verletzt
Nächster Artikel
Nur fünf Dorsche pro Tag: Angelkutter stehen vor dem Aus

Zwei neue Windräder: So lautet der Antrag des Energiekonzerns für die Grünfläche zwischen Stäbelow und Bliesekow.

Quelle: Daniel Reinhardt/dpa

Stäbelow. Schnelleres Internet, ein größerer Windpark und der Radwegeausbau: Die Gemeinde Stäbelow steht vor Veränderungen. Und damit die Einwohner wissen, was auf sie zukommt, bittet Bürgermeister Hans-Werner Bull am Donnerstag, dem 17. November, ab 18 Uhr zu einer Einwohnerversammlung im Feuerwehrhaus. „Ich will unsere Bürger immer auf dem neuesten Stand wissen“, sagt Bull.

Der Breitbandausbau in der Gemeinde, die 1400 Einwohner zählt, sei eines der Hauptthemen. „Da sind wir zwar weit vorangeschritten“, sagt das seit zwei Jahren amtierende Gemeindeoberhaupt. Nun solle es aber um die Umstellung auf Glasfaserkabel gehen. Bei der Einwohnerversammlung will Bull über den Bedarf der Bürger sprechen. Dass das Vorhaben auf Zustimmung stößt, kann er sich allerdings gut vorstellen: „Wir haben hier ja auch ein Gewerbegebiet mit Betrieben, die sicher an gutem, schnellem Internet interessiert sind“, meint der 65-Jährige. Sollte es zur Umstellung kommen, würde sich die Gemeinde finanziell daran beteiligen.

Was wohl auf weit weniger Zuspruch stoßen könnte, sei das Thema „Erweiterung des Windparks“, sagt Bull. „Sicher sind nie alle dagegen, aber bei der Errichtung damals gab es schon etliche Proteste.“

Zurzeit versucht der Energieanbieter zwei neue Windräder auf der Grünfläche zwischen Stäbelow und Bliesekow zu errichten. Ob das tatsächlich durchkomme, sei zwar noch nicht sicher, sagt Bull. „Aber letztendlich haben wir bei so einer Landessache ja leider kein Mitspracherecht.“ Vor dem Bau des Windparks haben Stäbelower teils heftig gegen den Bau protestiert. Unter anderem aus Umweltschutzgründen. Bull: „Es gibt hier unter anderem Störche.“ So habe es Straßensperren und Klagen vor Gericht gegeben, erinnert sich das Gemeindeoberhaupt.

Ein für die Gemeindemitglieder sehr wichtiges Thema ist laut Bull der Radweg zwischen Stäbelow und Satow. „Das wird ja schon seit Jahrzehnten diskutiert.“ Doch jetzt könnte es endlich zum Durchbruch kommen, macht er im Vorfeld der Einwohnerversammlung Hoffnung. „Wir stehen auf Kreisebene damit oben auf der Prioritätenliste.“ Erste Planungen haben begonnen. „Was uns dabei am meisten am Herz liegt, ist das Stück zwischen Stäbelow und Bliesekow“, sagt Bull. Der Radweg sei nicht nur touristisch wichtig, sondern auch für Kinder, die mit dem Rad zur Schule wollen.

Zudem will Bull über den geplanten Dachausbau des Gemeindehauses informieren sowie das „Gemeindekonzept 2020“ vorstellen, an dem Jung und Alt mitgearbeitet haben. „Unsere Einwohner sind sehr engagiert“, lobt er.

Claudia Tupeit

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Groß-Biestow: Die Ruhe vor dem Sturm

Christian Seifert aus Warnemünde

mehr
Mehr aus Rostock
Verlagshaus Rostock

Richard-Wagner-Straße 1a
18055 Rostock

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag
9.00 bis 18.00 Uhr

Leiter Lokalredaktion: Andreas Meyer
Telefon: 03 81 / 36 54 10
E-Mail: rostock@ostsee-zeitung.de

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
RSS-Feeds

Wissen, was in Rostock und der Welt los ist

OZ-Bild
Siegesserie der Griffins reißt gegen den Tabellenletzten

American Footballer aus Rostock unterliegen den Lübeck Cougars mit 17:35