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Elektronik-Firma baut sich ein eigenes Gebäude

Dierkow Elektronik-Firma baut sich ein eigenes Gebäude

Pironex zieht in den Osthafen / Zahl der Mitarbeiter wird verdoppelt

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Thomas Bergemann (Commerzbank), Tino Hülsenbeck (Pironex), Ilona Rosenfeld (Rostock Business) und Architekt Marcel Hirschberg (v.l.) greifen im Gewerbegebiet Osthafen gemeinsam zum Spaten.

Quelle: Foto: Ove Arscholl

Dierkow. Er habe seine Firma 2007 in Rostock ja gegründet, um zu bleiben und nicht, um woandershin zu gehen, sagt Tino Hülsenbeck. In der Rungestraße im Stadtzentrum wurde es zu eng, deshalb baut sich Pironex – Dienstleister und Lieferant im Bereich Elektronik und Softwareentwicklung – ein neues Gebäude im Gewerbegebiet Osthafen. Gestern gab es den symbolischen ersten Spatenstich.

„Ich habe nichts Passendes zur Miete gefunden, und ich wollte etwas Eigenes“, berichtet Geschäftsführer Tino Hülsenbeck. Also wandte er sich an die städtischen Wirtschaftsförderer von Rostock Business. „Ich habe vorsichtig angefragt und wurde mit offenen Armen empfangen.“ Die Entscheidung für das Gewerbegebiet Osthafen, wo verstärkt Technologiefirmen einen Platz finden sollen, fiel Pironex nicht schwer. „Wir sind nah am Stadtzentrum, gut an den Nahverkehr angebunden und vor allem viel sichtbarer als am bisherigen Standort.“ Außerdem hätten sich die Mitarbeiter eine Kantine in der Nähe gewünscht.

Deren Zahl soll von 14 auf 25 wachsen. „Wenn wir die Fachkräfte und Auszubildenden finden“, so Hülsenbeck. Den Einzug in den Neubau plant er im Herbst 2017. Auf einem Grundstück von etwa 2000 Quadratmetern entsteht ein dreigeschossiger Büro- und Werkstattkomplex mit einer Fläche von 600 Quadratmetern. Das Gebäude soll eine helle Putzfassade mit teilweise grau abgesetzten Flächen erhalten.

An der Westfassade wird der rote Schriftzug „Pironex“ angebracht, dieser besteht aus hinterleuchteten Einzelbuchstaben.

Pironex sei mehr als ein reines Softwareunternehmen, betont Geschäftsführer Hülsenbeck. „Wir bauen anfassbare Elektronik.“ Dementsprechend würden auch Werkstätten und Labore benötigt, um die Geräte zu testen. So kann das Unternehmen die eigene Entwicklungs- und Produktionskapazität deutlich ausbauen. Den Neubau sieht der Firmenchef auch als Maßnahme, um den Mitarbeitern gute Arbeitsbedingungen bieten zu können. Auch das sei notwendig, um Fachkräfte zu finden und halten zu können.

Kunden hat das Unternehmen inzwischen in ganz Deutschland und im deutschsprachigen Ausland. Zu den wichtigsten regionalen Kunden zählen die Rostocker Straßenbahn AG und Miltenyi Biotec. Die Elektronik-Ingenieure und Informatiker von Pironex bauen kleine Computer etwa für Roboter, die in der Industrie, Forschung und Automatisierung zum Einsatz kommen. Damit können etwa Stromtankstellen gesteuert werden. Oder medizinische Geräte, die zum Beispiel in der Dialyse oder bei der Messung von Zellströmen angewendet werden. Die Rostocker produzieren jedoch nicht nur die Hardware. Sie entwickeln auch die entsprechende Software zur Steuerung der Mini-Computer. Pironex gewann 2011 den Existenzgründerpreis der OSTSEE-ZEITUNG.

Stetiges Wachstum seit 2007

Die Pironex GmbH ist Dienstleister und Lieferant im Bereich der Elektronik und Softwareentwicklung. Das Unternehmen wurde 2007 als Einzelunternehmen gegründet. In den folgenden Jahren gab es eine kontinuierliche Erweiterung der angebotenen Dienstleistungen und Produkte sowie die stetige Erhöhung der Personal- und Umsatzzahlen. Aktuell sind es 14 Mitarbeiter, nach dem Umzug von der Rungestraße in den Osthafen sollen es 25 werden. Pironex entwickelt und produziert elektronische Baugruppen, Geräte und Systeme für Auftraggeber aus der E-Mobilität-Branche, Industrie, Maschinenbau und Medizintechnik sowie weiteren industriellen Bereichen. Die Kunden sitzen in ganz Deutschland und im deutschsprachigen Ausland. Zu den wichtigsten regionalen Kunden zählen die RSAG Rostock und die Miltenyi Biotec.

Thomas Niebuhr

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