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Eltern organsieren sich im neuen Stadtelternrat

Rostock Eltern organsieren sich im neuen Stadtelternrat

Nach langem Stillstand wollen Rostocker Eltern wieder einen Kita-Stadtelternrat (KSER) aufleben lassen. Am Dienstag hat die Gründungssitzung des Gremium stattgefunden.

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Laurenz (4, v. l.), Emelie (2), Anna (3) und Nora (3) besuchen den Kindergarten am Friedrich-Franz-Bahnhof. Seit Dienstag haben Eltern von Kita-Kindern die Chance sich auch beim Kita-Stadtelternrat zu engagieren. Ein Ziel des KSER ist die Abschaffung von Elternbeiträgen.

Quelle: Ove Arscholl

Rostock. Seit Dienstag gibt es ein neues Gremium in der Stadt: Den Kita-Stadtelternrat (KSER). Nach langem Stillstand wollen ihn Rostocker Eltern nun wieder aufleben lassen. „Es gibt einfach keine kommunale Vernetzung mehr für Eltern von Kita-Kindern. Das wollen wir ändern“, sagt der zweifache Vater Bastian Schwennigke.

Insgesamt 22 Teilnehmer haben sich deshalb am Dienstag in der Europäischen Fachhochschule getroffen. Darunter Vertreter aus 16 Kindergärten und zwei Horten sowie der Leiter des bereits bestehenden Kreiselternrats „Mecklenburgische Seenplatte“. Als erste Amtshandlung wurden fünf Vorstandsmitglieder für den KSER gewählt. Einer von ihnen Bastian Schwennigcke. „Wer welche Funktion übernimmt, muss noch entschieden werden.“

Die wichtigsten Themen stehen für den KSER schon fest. An erster Stelle stehen die Elternbeiträge. Der Betreuungsschlüssel sei ebenso ein wiederkehrendes Gespräch unter Eltern und soll in die Agenda des KSER aufgenommen werden. Theoretisch kümmert sich ein Erzieher um 15 Kinder ab dem dritten Lebensjahr. Es fehle auch eine einheitliche Regelung für die Vorschule. Hier sei das Kinderförderungsgesetz (KiföG) „schwammig“. „Es gibt Kitas, in den es gar keine richtige Vorschule gibt, das hängt stark vom unterschiedlichen Konzept ab“, sagt die zweifache Mutter Stefanie Köhler.

„Uns geht es darum, gemeinsam eine stärkere Stimme zu bekommen, wenn man sich mit anderen Eltern zusammentut.“ Ihren politischen Einfluss wollen sie schon demnächst zeigen. Nach dem Vorbild des Stadt-Elternrates in Hannover wolle man sich gemeinsam gegen die Bezahlung von Kita-Plätzen engagieren. „Dort wurde eine Petition geschrieben, die sich gegen die Elternbeiträge stellt. Das wollen wir auch machen.“

Johanna Hegermann

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