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Enkeltrick: Rostockerin verliert 25000 Euro

Südstadt Enkeltrick: Rostockerin verliert 25000 Euro

Eine 83-jährige Rostockerin aus der Südstadt ist Opfer eines sogenannten Enkeltricks geworden und hat 25000 Euro verloren.

Südstadt. Eine 83-jährige Rostockerin aus der Südstadt ist Opfer eines sogenannten Enkeltricks geworden und hat 25000 Euro verloren.

Wie die Polizei mitteilt, erhielt die Rentnerin einen Anruf von ihrer angeblichen Schwiegertochter, die sich Geld borgen wollte. Die Rostockerin hatte jedoch Zweifel und beendete das Gespräch. Danach meldete sich eine weitere Frau und gab sich als Polizistin aus. Die Kripo habe angeblich das erste Telefonat abgehört und bitte nun, sich bei einem erneuten Anruf auf die Geldübergabe einzulassen. So könne die Tatverdächtige überführt werden, sagte die falsche Polizistin.

Die 83-Jährige ließ sich darauf ein und übergab 25000 Euro an einen Mann. Dann meldete sich die angebliche Polizistin erneut: Die Tatverdächtigen seien festgenommen worden und die Frau erhalte in Kürze ihr Geld zurück. Da dies nicht geschah, informierte sie die richtige Polizei.

Die Rostocker Beamten rufen nochmals zu besonderer Vorsicht auf. „Haben Sie stets ein gesundes Misstrauen. Derartige Anrufe dienen fast immer zur Vorbereitung von Betrugshandlungen“, sagt Polizeiführer Nico Findeklee. Er rät daher, dubiose Telefonate mit zweifelhaftem Inhalt schnellstmöglich zu beenden und den Polizeinotruf 110 zu informieren.

„Bei zweifelhaften Anrufen von angeblichen Polizisten rufen Sie die Polizei unter Ihnen bekannten Rufnummern oder dem Polizeinotruf zurück und vergewissern Sie sich über die Richtigkeit der Angaben“, so Findeklee. Echte Polizeibeamte könnten sich stets mit dem Dienstausweis und Kriminalbeamte zudem mit einer Kriminalmarke ordnungsgemäß legitimieren.

Der Telefonhörer sollte immer aufgelegt werden, sobald der Gesprächspartner Geld fordere. Auch sollte Geld niemals an unbekannte Personen übergeben werden.

OZ

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