Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / 1 ° Schneeregen

Navigation:
Entwürfe für das Petritor: Bürgerschaft ist skeptisch

Petriviertel Entwürfe für das Petritor: Bürgerschaft ist skeptisch

Fraktionen finden Lochotzkes Ideen interessant / Die Umsetzung in der modernen Form halten viele jedoch für unwahrscheinlich

Voriger Artikel
Polizei schnappt Auto-Diebe
Nächster Artikel
Sexueller Missbrauch: Polizei ermittelt gegen Jugendlichen

Mit den modernen Visionen für das Petritor weckt Harald Lochotzke zwar Interesse, aber erntet auch Kritik. Entwurf: Harald Lochotzke

Petriviertel. Die Entwürfe des Rostocker Visionärs Harald Lochotzke treffen auf geteilte Meinungen in den Fraktionen der Bürgerschaft. Der Projektentwickler hat schon vor dem offiziellen Start des Architektur-Wettbewerbs einen provokanten und modernen Vorschlag für den „Stadteingang Slüterstraße“ und damit auch für das Petritor gemacht.

„Ich bin verhalten skeptisch“, urteilt Karsten Kolbe, stellvertretender Fraktionsleiter der Linken. Optisch bezeichnet er den Versuch als stark futuristisch. „Es ist ein interessanter Ansatz, das neue und das alte Rostock zu verbinden.“

Henrike Pfeil vom Wählerbündnis UFR ist prinzipiell ein Freund moderner Architektur. Die Idee, die Brücke mit einer Rutsche zu verbinden, findet sie spannend. Optisch wäre Pfeil jedoch für einen traditionelleren Ansatz. „Das könnte man vielleicht mit einer backsteinroten Fassade kombinieren.“ Der jetzige Vorschlag passe ihrer Meinung nach nicht ins Stadtbild.

Diese Meinung teilt Ulrich Söffker (Grüne). „Es ist fraglich, ob man den Zugang zur Altstadt mit einem modernen Bau so stark dominieren sollte“, so Söffker. Dass der Entwurf in dieser Form realisiert werde, halte er für unwahrscheinlich. Für den Fraktionsgeschäftsführer ist es sinnvoll, bei dem Wettbewerb eine große Auswahl an Vorschlägen zu betrachten, um eine geeignete Lösung für den „Stadteingang Slüterstraße“ zu finden.

Auch der Fraktionsvorsitzende Berthold Friedrich Majerus (CDU) findet es interessant, über die vielen Möglichkeiten nachzudenken. Lochotzkes Idee sei zumindest ein kreativer Beitrag zur Diskussion über die Gestaltung des Petritors. „Ohne mich damit näher beschäftigt zu haben, kann ich aber noch nicht sagen, ob es mir gefällt oder nicht“, so Majerus.

Erhard Sauter von der SPD ist nicht überzeugt. „Der Vorschlag passt in der vorliegenden Form nicht in den Bereich, auch weil er die vorhandene Bebauung auf der Nordseite der L 22 kaum berücksichtigt.“ Dass sich Lochotzke an der Ideen-Findung beteilige, sei sein gutes Recht und wecke die Neugier auf die Ideen des Wettbewerbs. „Aber leider tritt er in den letzten Jahren mehr mit spektakulären Vorschlägen auf, denn mit zu Rostock passenden. Das halte ich leider nicht immer für zielführend“, urteilt Sauter.

jh

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Rostock

Nicht nur der Preis ist heiß. Strom- und Gasanbieter sollten telefonisch erreichbar sein. Gute Resonanz beim OZ-Telefon-Forum „Energie“.

mehr
Mehr aus Rostock

Vor 25 Jahren wütete vor dem Sonnenblumenhaus der Mob. Vier Tage lang flogen Steine und Brandsätze gegen Flüchtlinge, Vietnamesen und Polizeibeamte. Die Anwohner applaudierten. Der Ausnahmezustand überforderte alle – Politik, Polizei und auch die Presse.

Hier finden Sie eine Multimedia-Reportage zum Thema. mehr

Benjamin Barz ? Ostsee-Zeitung Hilfe Aktion Wohltaetigkeit Teaser der den User auf die Seite "Helfen bringt Freude" führen soll image/svg+xml Image Teaser „Helfen bringt Freude“ 2015-11-30 de Aktion Helfen bringt Freude Seit 27 Jahren engagieren sich unsere Leser zusammen mit der OZ für sozial schwache Familien, Kinder sowie gemeinnützige Projekte in Mecklenburg-Vorpommern. Wie Sie in diesem Jahr helfen können, erfahren Sie hier.
Verlagshaus Rostock

Richard-Wagner-Straße 1a
18055 Rostock

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag
9.00 bis 18.00 Uhr

Leiter Lokalredaktion: Andreas Meyer
Telefon: 03 81 / 36 54 10
E-Mail: rostock@ostsee-zeitung.de

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
RSS-Feeds

Wissen, was in Rostock und der Welt los ist

OZ-Bild
Ausschuss: Geld für neues Theater suchen

Oberbürgermeister soll Plan für Finanzierung des Neubaus vorlegen / Kulturpolitiker stellen Antrag