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Erinnerung an Max Samuel

Stadtmitte Erinnerung an Max Samuel

Ruth Kaiser Nelson erzählt von Großvater / Stiftung feiert 25-jähriges Jubiläum

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Ruth Kaiser Nelson erzählte von ihrem Großvater und dem Leben der Familie Samuel in Rostock. Ulf Heinsohn übersetzte.

Quelle: Pauline Rabe

Stadtmitte. 78 Jahre ist es her, dass Ruth Kaiser Nelson Rostock verließ. Nun besuchte sie ihr ehemaliges Wohnhaus, das Max-Samuel-Haus am Schillerplatz 10. Gemeinsam mit dem Kulturhistorischen Museum hatte es gestern eingeladen, Max Samuel näher kennenzulernen: in dem gerade wieder entdeckten Porträt Samuels von Egon Tschirch und durch die Erinnerungen seiner Enkelin.

„Ich habe von 1935 bis 1938 in diesem Haus gelebt“, berichtet Kaiser Nelson. Sie ist die letzte lebende Angehörige der Familie Samuel, die selbst in der Villa wohnte. „Wir freuen uns sehr über ihren Besuch“, sagt Steffi Katschke vom Max-Samuel-Haus. Neben Berichten aus ihrer Kindheit brachte Kaiser Nelson auch einige Fotografien aus Oklahoma mit. Zu sehen sind darauf ihre Mutter, sie selbst und Max Samuel. Das Foto des Rostocker Unternehmers gleicht dem Porträt von Egon Tschirch.

„Das farbenfrohe Bild wird bis zum 15. März bei uns bleiben“, erzählt Katschke. Es ist Bestandteil einer Ausstellung, die anlässlich des Stiftungs-Jubiläums ausgerichtet wird. „25 Jahre ist die Gründung und die Übernahme des Hauses mittlerweile her.“ Nach Ausstellungsende hofft Katschke das Porträt reproduzieren zu dürfen. „Hier im Haus hätte es einen besonderen Platz.“ Entstanden ist das Gemälde in der expressionistischen Phase Egon Tschirchs in den 20er Jahren. „Gefunden wurde es mit 24 anderen Werken 1984 beim Abriss einer Gaststätte“, so Museums-Kuratorin Susanne Knuth.

Pauline Rabe

OZ

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