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Erneut Feuer an Bord der „Aidaprima“ ausgebrochen

Rostock/Nagasaki Erneut Feuer an Bord der „Aidaprima“ ausgebrochen

Nachdem das künftige Flaggschiff der Rostocker Reederei Aida Cruises nach einer Probefahrt zur Mitsubishi-Werft im japanischen Nagasaki zurückgekehrt war, kam es am Samstag erneut zu einem Brand.

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Unter schlechtem Stern? Unmittelbar nach der finalen Probefahrt hat es auf der „Aidaprima“ wieder gebrannt.

Quelle: Kulat

Rostock. Wieder Feuer an Bord der „Aidaprima“: Nachdem das künftige Flaggschiff der Rostocker Reederei Aida Cruises nach einer Probefahrt zur Mitsubishi-Werft im japanischen Nagasaki zurückgekehrt war, kam es am Samstag erneut zu einem Brand. Aus bisher ungeklärter Ursache habe sich in einem Treppenhaus des Schiffes Abfall entzündet und „zu einem kleineren Brand mit Rauchentwicklung“ geführt, erklärte Aida-Sprecher Hansjörg Kunze gegenüber der OZ. Die Brandmelder hätten sofort Alarm ausgelöst. „Dank des schnellen Einsatzes der Crew wurde der Brand unverzüglich gelöscht.“ Der Schaden sei „minimal“. Es habe keine Verletzten gegeben. Die Werft setze die Arbeiten fort, die erste Reise der „Aidaprima“ werde wie geplant am 30. April ab Hamburg stattfinden, so Kunze weiter.

Am Wochenende sei die letzte, fünftägige Probefahrt erfolgreich zu Ende gegangen, betonte Kunze. Es wurden technische Systeme gecheckt und verschiedene Fahrmanöver erprobt.

Erst vor zwei Wochen hatte ein Feuer den 300 Meter langen Kreuzliner beschädigt, dessen Jungfernfahrt eigentlich im März 2015 geplant war. Doch die Mitsubishi Heavy Industries Werft schaffte es nicht, die im Juni 2013 auf Kiel gelegte „Prima“ rechtzeitig fertigzustellen.

Auch beim Bau des baugleichen Schwesterschiffes, das 2016 fertig sein soll, wird über Verzögerungen spekuliert. Mitsubishi hat für den Doppel-Auftrag bereits einen Verlust von rund 739 Millionen Euro eingeräumt.

 



OZ

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Rostock/Nagasaki
Die „Aidaprima“ auf Probefahrt in Japan.

Der jüngste Neubau der Rostocker Reederei ist erfolgreich von der letzten Erprobung zurückgekehrt. Das künftige Flaggschiff, das Ende April zur ersten Reise ausläuft, wurde danach wieder in der Mitsubishi-Werft im japanischen Nagasaki eingedockt.

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