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Erste Investitionen für Feuerwehren kommen

SANITZ Erste Investitionen für Feuerwehren kommen

Der Feuerwehrbedarfsplan für die Gemeinde Sanitz hat die kommunalen Gremien passiert. „Wir sind damit auf jeden Fall zufrieden“, sagt Gemeindewehrführer Wilfried Matissek.

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Wilfried Matissek ist mit dem Feuerwehrbedarfsplan zufrieden. Ein neues Fahrzeug wird demnächst bestellt.

Quelle: Archiv

Sanitz. Der Feuerwehrbedarfsplan für die Gemeinde Sanitz hat die kommunalen Gremien passiert. „Wir sind damit auf jeden Fall zufrieden“, sagt Gemeindewehrführer Wilfried Matissek. Die vorangegangene Debatte sei ohne Schwierigkeiten verlaufen, „weil wir alle daran beteiligt waren“ und „man Tacheles reden konnte.“

Die Sanitzer hatten für die Erstellung des Feuerwehrbedarfsplans eigens einen zeitweiligen Feuerwehrausschuss gebildet, an dem neben dem Gemeindewehrführer alle Ortswehrführer und einige Gemeindevertreter teilnahmen. „Wichtig ist uns, dass wir die Technik und die entsprechenden Räume haben“, bringt Wilfried Matissek seine Wünsche auf den Punkt. Und die ersten Schritte zur Umsetzung des Planes werden nun auch angegangen. Für das neue Löschfahrzeug, das ins Sanitzer Gerätehaus rollen soll, ist der Fördermittelbescheid von Landkreis bereits da, nun wartet man auf das gleiche Schreiben vom Land. „Wir werden uns jetzt um die Ausschreibung kümmern“, sagt Matissek, „so dass wir den neuen Wagen dann im Jahr 2017 bekommen.“ Die Gesamtkosten dafür werden im Moment auf rund 400000 Euro geschätzt. Außerdem haben die Sanitzer eine Wärmebildkamera bekommen, mit der sie Vermisste suchen können, „das war auch schon eine Investition von rund 7000 Euro“, sagt der Gemeindewehrführer. Festgehalten sind im Feuerwehrbedarfsplan aber auch verschiedene Baumaßnahmen. „Wir brauchen hier in Sanitz mehr Platz“, sagt der Gemeindewehrführer, gedacht sei an ein Lager für Schläuche, die derzeit in der Gerätehalle lagern und damit die Bewegungsfreiheit der Feuerwehrleute einschränken.

Platzprobleme gibt es nach Worten Matisseks auch im Feuerwehrhaus in Groß Lüsewitz, das in einen ehemaligen Garagenkomplex integriert wurde. „Hier stellt sich die Fragen, ob man das Haus neu baut oder umbaut“, sagt Matissek. Auch das Feuerwehr in Vietow sei zu klein. Dort soll bis 2020 investiert werden. „Der Feuerwehrbedarfsplan gibt uns Planungssicherheit“, so der Gemeindewehrführer, der auch darauf hofft, dass die Wehren in Sanitz damit attraktiver werden und neue Mitglieder in die Ortswehren gezogen werden.

msc

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