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Erster „Arno Esch-Stipendiat“

Kröpeliner-Tor-Vorstadt Erster „Arno Esch-Stipendiat“

28-Jähriger erhält Stipendium der Forschungs- und Dokumentationsstelle MV

Kröpeliner-Tor-Vorstadt. . Erik Schneeweis (28) erhält das „Arno Esch-Promotionsstipendium“, das in diesem Jahr erstmals von der Forschungs- und Dokumentationsstelle des Landes Mecklenburg-Vorpommern zur Geschichte der Diktaturen vergeben wurde. Die auf zwei Jahre befristete Förderung richtet sich an qualifizierte Nachwuchswissenschaftler, die an der Universität der Hansestadt Rostock im Fach Zeitgeschichte promovieren möchten.

 

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Erik Schneeweis ist der erste „Arno Esch-Stipendiat“, der in der Forschungs- und Dokumentationsstelle promovieren wird. FOTO: PRIVAT

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Erik Schneeweis wird im Rahmen seines Dissertationsprojekts über „Ernst Reuter und der Kommunismus“ gefördert. Der Kandidat hat sich nach Auskunft der Universität bereits in seiner Masterarbeit intensiv mit der KPD-Vergangenheit des späteren ersten Regierenden Bürgermeisters von Berlin beschäftigt. Nun wird der 28-Jähriger unter anderem der Frage nachgehen, welche Kontinuitäten und Brüche in Ernst Reuters Verhältnis zum Kommunismus auszumachen sind.

Schneeweis hat in Potsdam Geschichte sowie Politik und Verwaltung studiert und wird als erster „Arno Esch-Stipendiat“ in der Forschungs- und Dokumentationsstelle wirken. Leiter Prof. Stefan Creuzberger begründet die Entscheidung folgendermaßen: „Erik Schneeweis hat ein sehr bestechendes Promotionskonzept vorgelegt, das unserer Überzeugung nach auch im Rahmen der Förderung realisiert werden kann.“

Das Promotionsstipendium in Höhe von monatlich 1000 Euro ist nach dem ehemaligen Rostocker Studenten Arno Esch benannt, der aufgrund seines politischen Widerstands gegen die SED-Diktatur zum Tode verurteilt und im Jahre 1950 hingerichtet wurde. Esch besitzt nicht zuletzt deshalb für die Universität Rostock eine hohe identitätsstiftende Bedeutung.

Im September 1998 nahm die Forschungs- und Dokumentationsstelle an der Uni Rostock ihre Arbeit auf. Vorrangige Forschungsaufgabe ist die wissenschaftliche Aufarbeitung der Geschichte der DDR, ihrer Institutionen und ihrer politischen Kräfte. Im Fokus stehen ebenso Fragen von Wirtschaft, Kultur, Gesellschaft und Alltagsleben der ostdeutschen Nachkriegsdiktatur und deren Verflechtung mit den Ländern des ehemaligen Ostblocks.

OZ

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