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Erster Schritt zum attraktiven Kirchenplatz in Gehlsdorf

Gehlsdorf Erster Schritt zum attraktiven Kirchenplatz in Gehlsdorf

Bauausschuss der Bürgerschaft befürwortet, erste Planungen zur Umgestaltung des Areals 2017 auszulösen

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Der Kirchenplatz soll aufgewertet und sicherer werden. Der Ortsbeirat wird für das Ziel noch viel Lobbyarbeit leisten müssen.

Quelle: Ove Arscholl

Gehlsdorf. Durch die viel befahrenen Fähr- und Pressentinstraße ist der Kirchenplatz in Gehlsdorf besonders für Kinder und ältere Menschen gefährlich. Die Gehlsdorfer fordern daher schon länger eine Umgestaltung des Platzes. Verkehrsberuhigung, eine attraktive Grüngestaltung und vor allem eine sichere Anbindung der zahlreichen Straßen sind im Gespräch. Der Ortsbeirat hat konkrete Anträge an die Bürgerschaft gestellt.

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Bauausschuss der Bürgerschaft befürwortet, erste Planungen zur Umgestaltung des Areals 2017 auszulösen

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Gestern hat der Vorsitzende des Gehlsdorfer Ortsbeirates, Kurt Massenthe (UFR), vor dem Bauausschuss der Bürgerschaft für das Anliegen der Gehlsdorfer geworben. „Der Kirchenplatz ist das Zentrum von Gehlsdorf, wir wollen dort eine relative Sicherheit hinbekommen“, nannte er das Ziel. Denn durch das neue Wohngebiet, das dort an der Warnow entstehen werde, verschärfe sich noch einmal die Situation rund um den Kirchenplatz. „Wir sind jetzt seit 20 Jahren vertröstet worden“, so Kurt Massenthe.

Der Vorsitzende des Bauausschusses, Frank Giesen (CDU), wendete ein, dass Planungen nur Sinn machen, wenn sie auch in absehbarer Zeit umgesetzt werden können. Doch das sehe er für den Kirchenplatz eben nicht, denn der stehe nicht auf der Prioritätenliste der Hansestadt Rostock.

Auch Bau- und Umweltsenator Holger Matthäus (Grüne) gab zu bedenken, dass ein Gesamtkonzept für den Bereich fehle.

Um überhaupt erst mal fachlich genau zu sehen, wo es Missstände in welchem Umfang gebe und wie sie vielleicht behoben werden können, mache eine städtebauliche Studie Sinn, sprach sich Rostocks Stadtplaner Ralph Müller für einen Kompromiss aus. Dem folgten die Ausschussmitglieder mehrheitlich, die einen eigenen Antrag formulierten, der nun der Bürgerschaft vorgelegt wird. Darin wird der Oberbürgermeister beauftragt, die notwendigen Planungen für einen Umbau des Gehlsdorfer Kirchenplatzes zu veranlassen. Im Haushalt 2017 soll dies verankert werden. Eine eventuelle Umsetzung der Planungsergebnisse ist in dem Antrag nicht verankert. Holger Matthäus hatte bereits im Vorfeld vorgeschlagen, den gesamten Untersuchungs- und Planungsumfang konkret zu definieren.

Das Problem: Die dafür notwendigen finanziellen Mittel sind noch weit entfernt. Um erste Planungen anzuschieben, ist eine Summe von 50000 Euro veranschlagt worden. Deren Deckung konnte nicht benannt werden.

Thomas Sternberg

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