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Erwachen am Stadthafen: Die frühe Seite der Sail

Stadthafen Erwachen am Stadthafen: Die frühe Seite der Sail

Bevor die Stände auf der Festmeile öffnen und die ersten Ausfahrten starten, zeigt sich die Hanse Sail von ihrer ruhigen Seite und bereitet sich auf den neuen Tag vor

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Auf der „Pegasus“ sind Kirsten Kabbe (l.) und Alexandra Lang gerade aus der Koje aufgestanden.

Quelle: Fotos: Ove Arscholl, Johanna Hegermann

Stadthafen. Morgens, halb acht, am Stadthafen: Wenn die Buden noch geschlossen sind und weder Musik noch Stimmen aus den Lautsprechern hallen, zeigt sich die Hanse Sail von einer anderen Seite.

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Bevor die Stände auf der Festmeile öffnen und die ersten Ausfahrten starten, zeigt sich die Hanse Sail von ihrer ruhigen Seite und bereitet sich auf den neuen Tag vor

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„Es beginnt hier alles ganz ruhig und langsam“, sagt Sigrid Hemming aus Kiel. Sie arbeitet auf der „Pegasus“ aus den Niederlanden. Noch dauert es, bevor die erste Ausfahrt losgeht. In der Hand hält sie einen Kaffee und schaut sich am Stadthafen um. „Es ist schön, wenn die Hafenkante noch so leer ist, dann ist der Blick durch die Schiffs-Masten noch frei.“ Gegen sieben Uhr kommt die Crew langsam in Bewegung. „Hier gibt es eigentlich zwei Stimmungen: Die Ruhe draußen, und unter Deck haben wir eine lustige, holländische Morgenstimmung“, fügt Alexandra Lang lachend hinzu.

Auf der „Stortemelk“ ist man gerade mit dem Frühstück fertig. Auch hier gibt es Kaffee. „Den bekommen die Gäste und die Crew“, sagt Claudia Ciglasch aus Bochum. Denn an den langen Tagen der Sail gehe es kaum ohne das koffeinhaltige Getränk. „Das braucht auch unser Skipper“, ergänzt sie. Während Claudia Ciglasch die Küche aufräumt, schrubbt Pablo Albers auch schon das Deck. Denn bald startet die erste Ausfahrt.

Auch auf der „Elegant“ wird alles vorbereitet. Mit an Bord ist Nadine Sothmann aus Toitenwinkel, die das Buffet aufbaut. „Heute gibt es warme und kalte Speisen für 35 Leute und für die fünf Besatzungsmitglieder“, zählt die 29-Jährige von Ripka-Catering auf. Zum zweiten Mal in Folge arbeitet sie auf der Hanse Sail und ist von der Stimmung begeistert. „Es ist hier alles locker und freundlich. Auch die Crew hilft zum Beispiel beim Aufbau mit.“ Dennoch sei diese Zeit besonders anstrengend. Gearbeitet wird von acht Uhr morgens bis 24 Uhr. „Es ist ein Ausnahmezustand für alle Beteiligten“, ist sich die Rostockerin sicher.

Auch abseits der Schiffe wird sich auf den neuen Tag vorbereitet. Es wird Müll gesammelt und der Vorrat der Buden aufgefüllt. Die Straßenmeisterei fährt mit ihren orangefarbenen Fahrzeugen durch die Gassen und bessert die größten Schlaglöcher aus, damit die Fußgänger bequemer gehen können. In oranger Kluft ist auch Rainer Klieme im Einsatz. „Wir verteilen Trinkwasser für die Schiffe“, erklärt der Hafenarbeiter. Ein Schlauch wird an das öffentliche Trinkwassernetz angeschlossen, und die Tanks der Segler werden gefüllt. „Je nach Größe gibt es eine halbe bis sieben Tonnen Wasser“, so Klieme.

Den ganzen Tag ist er mit seinen Kollegen unterwegs. Begonnen wird um sechs Uhr früh. „Wir wollen möglichst viel schaffen, bevor die Besucher kommen.“ Denn schon um halb zehn füllt sich langsam das Areal. Bevor dann ab 10 Uhr das Leben in den Stadthafen zurückkehrt.

Johanna Hegermann

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