Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 7 ° Regenschauer

Navigation:
Eulenflucht soll neues Wohngebiet werden

Gehlsdorf Eulenflucht soll neues Wohngebiet werden

Etwa 100 Wohnungen sollen auf dem Areal der ehemaligen Gärtnerei entstehen

Voriger Artikel
OZ-TV am Dienstag: DDR-Staatsdoping im Fokus
Nächster Artikel
Genossenschaften bauen neues Viertel für 2000 Mieter

Zwei Hektar groß ist das Baugebiet zwischen der Gehlsheimer Straße und der Drostenstraße.

Quelle: Foto: Peter Sandbiller

Gehlsdorf. Rostock braucht dringend Wohnraum, das weiß auch der Ortsbeirat in Gehlsdorf. Mit Wohlwollen wurde daher in der gestrigen Sitzung über das neue Wohnungsgebiet „Eulenflucht“ diskutiert. „Wir freuen uns, dass wieder Wohnungen für Rostock entstehen sollen“, sagt der Ortsbeiratsvorsitzende Kurt Massenthe (UFR).

Etwa zwei Hektar groß ist die Fläche, die als „Eulenflucht“ bezeichnet wird. Laut der Beschlussvorlage würde sich dort die für Gehlsdorf „typische und prägende Villenbebauung in lockerer Bauweise“

anbieten. „Ich habe von etwa 100 Wohnungen gehört, das ist ganz schön viel“, sagt Massenthe. Er vermutet, dass lediglich die Gestaltung der Fassade an die umgebenen Villen angepasst wird.

Mit der Bebauung des Gebiets zwischen der Gehlsheimer Straße und der Drostenstraße soll laut Beschlussvorlage ein „städtebaulicher Missstand“ beseitigt werden. Doch so schlimm soll es nicht um das Gebiet stehen. „Die Beschreibung ,Missstand’ ist eigentlich fehl am Platz“, betont Massenthe. Ein Hauptteil des Areals hätte einst zu der ehemaligen Gärtnerei Aderhold gehört. Seit dem das Geschäft eingegangen war, hat sich auf dem Gebiet nicht viel getan. „Die alten Anlagen müssen noch beseitigt werden.“

Bereits in den 1990er Jahren sei die „Eulenflucht“ schon einmal als Wohngebiet im Gespräch gewesen. Damals habe sich der Eigentümer jedoch dagegen ausgesprochen. „Wenn der Investor nicht will, kann man nun einmal nichts dagegen machen“, sagt der Ortsbeiratsvorsitzende. Nun habe sich jedoch die Meinung des Eigentümers geändert.

Kleinere Bauchschmerzen zu den jetzigen Bauplänen habe es schon einmal im Vorfeld gegeben, weiß Massenthe. Denn die Beiratsmitglieder hatten unbeantwortete Fragen zur technischen Umsetzung. „Im östlichen Bereich gibt es einen nicht mehr gut tragenden Unterboden“, erklärt Massenthe. Doch mittlerweile seien diese Bedenken ausgeräumt. Der Ortsbeiratschef ist sich sicher: „Die Fachleute werden schon wissen, was sie da machen.“

Johanna Hegermann

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Stralsund
Mitarbeiter der Stralsunder Tafel sortieren Obst und Gemüse für die Ausgabe: Sie sind auf Spenden von lokalen Betrieben angewiesen.

Zwei volle Einkaufswagen jährlich – so viel wirft jeder Deutsche im Schnitt in den Müll. Betriebe in Vorpommern wollen diesen Berg reduzieren.

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Rostock

Vor 25 Jahren wütete vor dem Sonnenblumenhaus der Mob. Vier Tage lang flogen Steine und Brandsätze gegen Flüchtlinge, Vietnamesen und Polizeibeamte. Die Anwohner applaudierten. Der Ausnahmezustand überforderte alle – Politik, Polizei und auch die Presse.

Hier finden Sie eine Multimedia-Reportage zum Thema. mehr

Verlagshaus Rostock

Richard-Wagner-Straße 1a
18055 Rostock

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag
9.00 bis 18.00 Uhr

Leiter Lokalredaktion: Andreas Meyer
Telefon: 03 81 / 36 54 10
E-Mail: rostock@ostsee-zeitung.de

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
RSS-Feeds

Wissen, was in Rostock und der Welt los ist

OZ-Bild
Auto im Gleisbett: Molli fällt aus

Erneut Unfall am Alexandrinenplatz / Bäderbahn wird in Heiligendamm gestoppt