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Europa-Geburtstag am Uniplatz

Stadtmitte Europa-Geburtstag am Uniplatz

200 Rostocker singen Hymne und äußern ihre Wünsche

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Rund 200 Teilnehmer einer Pro-Europa-Kundgebung haben sich am Sonntag auf dem Rostocker Universitätsplatz versammelt.

Quelle: Fotos: Ove Arscholl

Stadtmitte. Blaue Fahnen mit gelben Sternen, eine Geburtstagstorte auf dem Kopf, rund 200 Rostocker auf dem Uniplatz – Glückwunsch Europa. „Wir feiern heute den 60.

 

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„Wie beteiligen wir uns, damit Europa nicht scheitert„? Die EU braucht zukunftsweisende Wünsche und Visionen.Grit Gaida (42), Initiatorin „Impuls of Europe“ in Rostock

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„Nicht nur wütend auf die Straße gehen, sondern Präsenz zeigen für ein friedvolles Miteinander, sich einsetzen für die positiven Aspekte. Martin Blaschek (28), Medizinphysiker in Ausbildung

Geburtstag der Europäischen Union“, sagt Ulrike Suhr gestern zu Beginn der Veranstaltung. Sie gehört zur Bürgerinitiative, die die bundesweite Bewegung „Puls of europe“ nach Rostock geholt hat und die Hansestädter auffordert, Flagge für Europa zu zeigen. Dies ist fortan jeden Sonntag um 14 Uhr auf dem Uniplatz möglich.

„Angefangen hat es mit Diskussionen im Freundeskreis“, berichtet Grit Gaida, die neben Silke Suhr und Jürgen Mertag zu den Initiatoren gehört. Europa bedeute Wirtschaftswachstum, Reisefreiheit, Schüleraustausche. „Wir leben den Solidaritätsgedanken, dass der Stärkere dem Schwächeren hilft“, sagt die 42-Jährige. Natürlich sei ihr bewusst, dass es auch Schwachpunkte gebe. „Der Umgang mit der Flüchtlingskrise, das Problem können wir nur mit den Nachbarländern lösen“, sagt Gaida. Wichtig sei, sich einzubringen für die Zukunft Europas. „Wie beteiligen wir uns, damit die Gemeinschaft nicht scheitert“, erklärt Gaida die Motivation der Bewegung.

„Ich bin für Europa“, unterstreicht Martin Blaschek. Wichtig ist dem 28-Jährigen, Medizinphysiker in Ausbildung an der Uni-Klinik, sich „für die positiven Aspekte der europäischen Union“ einzusetzen.

„Nicht nur wütend auf die Straße gehen, sondern Präsenz zeigen für ein friedvolles Miteinander.“ Edith Kortmann (51) berichtet, wie sie als 14-Jährige allein im Zug zu ihrer Brieffreundin nach Frankreich gefahren ist. „Das sollen alle 14-Jährigen auch heute ohne Angst in Europa tun können“, wünscht sie sich. Lehramtsstudent Felix Leidner (24) erzählt von zwei Auslandsjahren in Schweden und England. „Es ist ein großes Privileg meiner Generation, dass Europa existiert und uns solche Möglichkeiten bietet“, sagt der Student. Gemeinsam singen die Rostocker die Europahymne „Freude schöner Götterfunken“. Doris Kesselring

OZ

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