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Ex-Radio-Moderator strebt Einigung mit Staatsanwaltschaft an

Rostock Ex-Radio-Moderator strebt Einigung mit Staatsanwaltschaft an

Marcus J., ehemaliger Moderator der Ostseewelle, steht wegen Betruges vor Gericht. Er hat ein Geständnis angekündigt.

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Der frühere Radiomoderator Marcus J. vor dem Landgericht Rostock.

Quelle: Bernd Wüstneck/dpa

Rostock. Im Prozess gegen den ehemaligen Radio-Moderator der Ostseewelle, Marcus J. (42), strebt die Verteidigung einen Deal mit der Staatsanwaltschaft an. Erste Gespräche haben bereits stattgefunden, bis zur ersten Zeugenvernehmung am Nachmittag sollen die Verhandlungen fortgesetzt werden.

Dem Angeklagten droht eine mehrjährige Haftstrafe. Ihm werden Bankrott und Betrug in besonders schweren Fällen vorgeworfen. J. soll zwischen 2008 und 2010 als Moderator mit einem Komplizen Gewinnspiele seines Senders manipuliert haben. Dabei seien mehr als 61 000 Euro an die beiden mutmaßlichen Täter geflossen, der größte Teil davon an J. selbst. Außerdem wirft ihm die Anklage vor, im Zusammenhang mit einer Privatinsolvenz Einnahmen von rund einer Million Euro verschwiegen zu haben. Zur Bankrott-Anklage hat J. ein Geständnis angekündigt. 

Am Nachmittag sollen als Zeugen der Geschäftsführer des Radiosenders, Tino Sperke, und die Moderatorin Andrea Sparmann gehört werden.

J. war bereits 2012 wegen Kindesmissbrauchs zu drei Jahren und zwei Monaten Haft verurteilt worden.

Von Schroeder, Kerstin

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