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Exoten und Urviecher erobern die Hansemesse

Schmarl Exoten und Urviecher erobern die Hansemesse

Rund 16 500 Tierfreunde besuchten am Wochenende die „Tier&Natur“ in Rostock / Für einen Höhepunkt, vor allem bei den kleinen Besuchern, sorgte das Kamelreiten

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Tief entspannt lässt „Wüstenschiff“ Yuri die neugierigen Kinder auf und wieder absteigen. Nach dem spannenden Ritt hilft Christin Püngel (32) ihrem zehnjährigen Sohn Benjamin beim kniffligen Abstieg.

Quelle: Fotos: Ove Arscholl

Schmarl. Auf einem „Wüstenschiff“ reiten, edle Katzenrassen bewundern, Kaninchen beim Hindernisspringen beobachten und gefährlichen Dinosauriern ganz nah kommen — all das konnten die kleinen und großen Besucher der „Tier&Natur“ am Wochenende in der Hansemesse erleben. 16512 Tierfreunde ließen sich davon trotz herrlichem Frühlingswetter nach drinnen locken.

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Rund 16 500 Tierfreunde besuchten am Wochenende die „Tier&Natur“ in Rostock / Für einen Höhepunkt, vor allem bei den kleinen Besuchern, sorgte das Kamelreiten

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10 000 Quadratmeter Tier- und Naturwelten

10 000 Quadratmeter Ausstellungsfläche mit rund 50 Ständen konnten am Wochenende bei der „Tier&Natur“ erkundet werden.

1500 verschiedene Haustiere waren während der zwei Ausstellungstage in der Hansemesse zu sehen. Neu war das Kamel vom Kamelhof Sternberger Burg.

„Gerade die Besucherzahlen zeigen uns, dass wir mit unseren Angeboten rund um Hund, Katze, Fisch, Pferd und Co. erneut das Interesse der Tierfreunde aus ganz Mecklenburg-Vorpommern getroffen haben“, sagte Petra Burmeister, Geschäftsführerin der Rostocker Messe- und Stadthallengesellschaft. Doch nicht nur die typischen Haustiere ließe sich auf der diesjährigen Messe finden. Wer neugierig zwischen den 50 Ausstellern hin und her schlenderte, lief Gefahr, plötzlich Auge in Auge mit einem zähnefletschenden Dinosaurier zu stehen.

Am Stand des Dinosaurierlands sorgten die detailreichen, sich zum Teil sogar bewegenden Figuren für eine Mischung aus Furcht und Faszination. „Angst hab ich davor nicht“, versicherte der 6-jährige Philipp Gutzmer, der mit seinem Zwillingsbruder Hugo gerade einen Velociraptor musterte. „Die Dinos sind eindeutig das Highlight für die Jungs“, war sich die Mutter der beiden Abenteurer sicher.

Ein weiterer Höhepunkt befand sich nur ein paar Meter weiter. Hier bildete sich regelmäßig eine lange Schlange vor dem Gehege des Kamelhofs aus Sternberger Burg. „Wüstenschiff“ Yuri wirkte jedoch, als könne er den ganzen Rummel um seine Person gar nicht verstehen. Er stapfte gelassen und mit neugierigen Kindern beladen seine Runden an der Seite seines Besitzers Jens Kohlhaus. „Wir haben im vergangenen Jahr das Gelände in Sternberger Burg übernommen und werden im Mai unseren Kamelhof offiziell eröffnen“, erzählte Kohlhaus. Neben den Kamelen gebe es auf der Ranch auch Büffel, Strauße, Rentiere und einige weitere Exoten.

Um Tiere aus anderen Ländern ging es auch am Stand des Landesamtes für Umwelt, Naturschutz und Geologie (LUNG). Hier erklärte Bernd Presch, welche fremden Arten sich in den vergangenen Jahren in Deutschland niedergelassen haben und dadurch zum Problem geworden sind. „Nutria kennen ja viele noch aus der DDR als Fleischlieferant“, nannte Presch ein Beispiel. Ursprünglich komme die Biberratte aber aus Südamerika. Ähnlich wie das Grauhörnchen verdrängen die Nutrias nun aber andere Arten, weil sie dieselben Lebensräume beanspruchen. „Wenn Sie ein Problem mit solchen Tieren bemerken, können Sie bei uns eine Abschussgenehmigung beantragen“, erklärte Presch die wohl einzige Lösung für das Dilemma.

Etwas heiterer und vor allem sehr sportlich ging es derweil auf dem großen Hunde-Agility-Parcour zu. 200 Teams traten hier während der Messe gegeneinander an und versuchten, das beste sechsbeinige Duo des Turniers zu werden.

Von Nele Reiber

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