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Experten: MV drohen mehr Überschwemmungen

Rostock Experten: MV drohen mehr Überschwemmungen

Wenn sich die Starkregenfälle häufen, werden versiegelte Böden und nicht ausreichend gepflegte Gewässer zum Problem. Umweltschützer fordern mehr Platz für Flüsse und Bäche – notfalls auf Kosten der Siedlungs- und Kulturlandschaft.

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�\x9Cberlastet: Unter der Bahnbrücke am Südring in Rostock stehen nach heftigen Regenfällen die Straßenbahnschienen unter Wasser, weil die Kanalisation das Wasser nicht aufnehmen konnte.

Quelle: Joachim Mangler/dpa

Rostock. Nach den Unwetter in der Nacht zu Freitag werden Warnungen vor größeren Gefahren laut. Toralf Tiedtke, Geschäftsführer des Wasser- und Bodenverbandes MV, verweist darauf, dass seit der Wende in Mecklenburg-Vorpommern riesige Flächen versiegelt worden seien. Regnet es stark, bilden sich auf Beton reißende Bäche, die viele städtische Kanalisationen nicht ableiten können.

Auch das Umland ist mit der menschgemachten Flut überfordert: Die 31 000 Kilometer Gewässer, die von den 27 Wasser- und Bodenverbänden im Land gepflegt werden, seien seit 1992 quasi unverändert, sagt Tiedke. Weil regionale Starkregenfälle immer häufiger auftreten, steige das Risiko für Überschwemmungen. 

Einen Stopp der Versiegelung und sogar einen Rückbau von Kulturlandschaft, fordert Anja Kureck, Flächenmanagerin beim Naturschutzbund (Nabu) in MV. „Wir müssen Flüssen den Raum zugestehen, die ihnen die Natur zugedacht hat.“ Stattdessen würden sie eingedeicht und in ihren Auen Eigenheime gebaut.

OZ

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