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Fair einkaufen – ein paar Cent, die den Unterschied ausmachen

Stadtmitte Fair einkaufen – ein paar Cent, die den Unterschied ausmachen

Das Projekt Fairtrade-Stadt Rostock lud auf dem Neuen Markt zum Kaffee ein

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Nicole und Evelyn Pillonat (v.l.) haben sich bisher mit dem Thema Fairtrade noch nicht befasst, aber der Kaffee schmeckte.

Quelle: Thomas Niebuhr

Stadtmitte. Eher zufällig kommen Nicole und Evelyn Pillonat an den Tischen vor der Post auf dem Neuen Markt vorbei, das Gratisgetränk nehmen sie gern mit und die Informationen auch. Das Projekt Fairtrade-Stadt Rostock hat am Sonnabendvormittag zu einer Tasse Kaffee eingeladen, um auf die Nöte der Kleinbauern weltweit aufmerksam zu machen.

„Das Fair-Trade-Logo kenne ich, aber so richtig habe ich mich damit noch nicht auseinandergesetzt“, räumt die 31-jährige Nicole Pillonat ein. „Wir wollen für Fairtrade werben und so gezielt auf das Problem aufmerksam machen“, sagt Kathleen Löpke , Leiterin des Projekts Fairtrade-Stadt Rostock, einen Titel, den die Hansestadt seit 2012 tragen darf.

Bis Mitte Mai haben bereits mehr als 1,8 Millionen Menschen in rund 50 Ländern an einer Fairtrade-Kaffeepause teilgenommen, berichtet Löpke. Jeder Veranstalter soll anschließend die Zahl der Tassen melden, die ausgeschenkt wurden. In Rostock waren es am Sonnabend 450.

Als Entwicklungspolitiker habe er schon in einigen Ländern Produzenten von Fairtrade besucht, berichtet der CDU-Bundestagsabgeordnete Peter Stein. Sich für den fairen Handel einzusetzen, sei ihm schon immer ein persönliches Anliegen gewesen. „Diese Kleinbauern verdienen die entscheidenden Cent mehr, die den Unterschied ausmachen, ob Kinder die Schule besuchen können oder ob es einen Zugang zum Gesundheitswesen gibt.“ Ein Fläche von zwei Hektar reiche oft, um eine Familie zu ernähren – wenn die Produkte vernünftig bezahlt würden.

Eingebettet war die Aktion, die von der Rösterei Darboven, dem Steigenberger Hotel Sonne sowie engagierten Schülern und Studenten unterstützt wurde, in den regionalen Wochenmarkt. Fair gehandelte und regionale Produkte passten sehr gut zusammen, stellte Großmarkt-Chefin Inga Knospe fest.

Nicole und Evelyn Pillonat wollen sich zukünftig intensiver nach dem Fairtrade-Logo umschauen, denn geschmeckt habe der Kaffee ja auch.

Thomas Niebuhr

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