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Familiäres Flair überzeugt

Warnemünde Familiäres Flair überzeugt

Stellvertretender Wettfahrtleiter Uwe Wenzel fühlt sich in Warnemünde pudelwohl

Warnemünde. Uwe Wenzel kann von der Warnemünder Woche gar nicht genug bekommen. Seit mittlerweile acht Jahren ist der 59-Jährige als Mitorganisator bei dem maritimen Großevent an der Ostseeküste dabei. „Das Flair hier in Warnemünde ist super. Alles ist familiär“, sagt Wenzel begeistert.

Über seinen ehemaligen Segelkollegen Claus Meyer, der nun beim Akademischen Segelverein Rostock (ASVW) aktiv ist, kam der Familienvater zu dem sportlichen Großereignis. „Ich wurde gefragt, ob ich mir vorstellen könnte, etwas zu machen. Ich musste nicht lange überlegen und habe schnell zugesagt“, erinnert sich Wenzel.

Er ist vor allem als Wettfahrtleiter bei den Seebahn-Regatten verantwortlich. Zudem ist er in diesem Jahr der Stellvertreter von Hauptwettfahrtleiter Peter Ramcke. „Wir stehen regelmäßig im Austausch. Wenn er mal verhindert ist, dann springe ich in die Bresche. Das Zusammenspiel funktioniert super“, freut sich Wenzel, der auf Segelmessen und -meetings die Werbetrommel für die Warnemünder Woche rührt.

Der studierte Wirtschaftsingenieur ist selber mit dem Segeln groß geworden. Seit seinem 14. Lebensjahr ist der Geschäftsführer einer Automationsfirma in der Nähe von Bremen regelmäßig auf dem Wasser unterwegs. „Ich war dann auch recht schnell bei Regatten dabei. Es hat mich fasziniert und ich bin bis heute dabei geblieben“, erzählt der Vater seiner beiden Söhne Ole (29) und Arne (30).

Mit dem jüngeren der beiden wurde Wenzel 2010 Deutscher Segelmeister in der Klasse ORC Seesegeln (Dickschiffe). Doch auch der ein Jahr ältere der beiden Brüder ließ sich nicht lumpen und wurde im Folgejahr zusammen mit seinem Familienoberhaupt Dritter.

Aber nicht nur Titelrennen sind spannend für Uwe Wenzel. Bis zu vier Mal zieht es den Segler zu Regatten überwiegend in Norddeutschland. „Es wären vielleicht eine oder zwei mehr. Aber ich arbeite leidenschaftlich als Wettfahrtleiter“, sagt Wenzel, der zwischen 2005 und 2016 Vorsitzender des Regattaverbandes Seesegeln war und den Staffelstab an einen Jüngeren übergeben hat.

Die Warnemünder Woche hat der Norddeutsche ins Herz geschlossen. Vor allem auf die tolle Zusammenarbeit im Organisationsstab freut er sich stets. „Ich kann mich zu 100 Prozent auf das Team verlassen.

Alle sind sehr engagiert“, lobt Wenzel. Das Kompliment gibt die Presseverantwortliche der Warnemünder Woche, Gesine Schuer, gerne zurück. „Er ist total wichtig für unser Team. Uwe ist immer erreichbar und hat ein offenes Ohr für uns“, berichtet Schuer über den Wettfahrtleiter.

Das Revier im Ostseebad zählt für den Segelexperten zu den schönsten in Europa. „Es ist einzigartig. Die Wege sind kurz, das Gelände kompakt“, betont Wenzel.

Dennoch ist für ihn noch nicht alles perfekt. „Die Diskussion um die Mittelmole dauert schon eine Weile an. Ich hoffe, dass der Zustand des Steges schnell verbessert wird. Das ist besonders wichtig für den Standort“, so der Bremer.

René Warning

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