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Fehlplanung? Holzhalbinsel sackt ab

Rostock Fehlplanung? Holzhalbinsel sackt ab

Straßen und Gehwege sind beschädigt. In Rostock läuft die Suche nach den Ursachen. Wer die Reparatur bezahlt, ist noch unklar.

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Was vor wenigen Jahren auf der Rostocker Holzhalbinsel noch eine Ebene war, zeigt inzwischen deutliche Höhenunterschiede.

Quelle: Ove Arscholl

Rostock. Risse in den Straßen, abgesackte Gehwege und lose Pflastersteine – um eines der Vorzeige-Bauprojekte im Land droht juristischer Ärger: Denn die Rostocker Holzhalbinsel sackt ab. Stellenweise hat der Boden in dem nach 2005 entstandenen Baugebiet an der Warnow um bis zu 60 Zentimeter nachgegeben.

Das bestätigt die Stadtverwaltung. Wie das Problem gelöst werden soll und was der Auslöser  ist, sei unklar. Das Problem ist den Behörden nach OZ-Informationen bereits seit Jahren bekannt: Die Holzhalbinsel war von der städtischen Wohnungsgesellschaft Wiro und der Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung erschlossen worden. 2009 übernahm die Hansestadt  Wege und Straßen. „Bereits unmittelbar danach fielen erste Setzungen auf“, sagt Stadtsprecher Ulrich Kunze. „Die Gebäude selbst sind nicht betroffen“, betont Wiro-Sprecher Carsten Klehn. Denn sämtliche Bauten sind auf Hunderten Pfählen aus Stahl und Beton gegründet. 

Kommende Woche soll es erneut ein Krisengespräch geben. „Belastbare Erkenntnisse über die Ursachen und über mögliche Mehrkosten gibt es noch nicht“, heißt es  seitens der Stadt. Doch dass große Teile des Areals aus sogenanntem Schwemmsand bestehen, war bereits bei den Planungen bekannt. „Damals hat man sich für eine technische Lösung entschieden. Doch die war offenbar nicht ausreichend“, sagt Wiro-Sprecher Klehn. Für die Wiro ist klar: Die Kosten für Reparaturen und Straßen und Wege sowie für Problemlösungen habe die Stadt zu tragen.

Thomas Niebuhr

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