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Fetter Ärger: Klumpen kleben Rostocks Kanäle zu

Rostock Fetter Ärger: Klumpen kleben Rostocks Kanäle zu

Weil viele Haushalte Öl und Bratfett in der Toilette entsorgen, müssen Abwasserprofis harte Geschütze auffahren. Der stetig sinkenden Wasserverbrauch in der Hansestadt verschärft das Fettproblem.

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Volles Rohr: In der Toilette entsorgte Bratfette härten im Abwasserkanal zu stinkenden Krusten aus. Im schlimmsten Fall verstopfen die Fettbrocken die Leitungen.

Quelle: Eurawasser

Rostock. Fette und Öle werden in Städten zunehmend zum Problem. Als schmierige Brocken setzen sie Abwasserkanäle zu. Auch in Rostock. Eurawasser hat bereits aufrüsten müssen, um Fettbomben zu entschärfen und Verstopfungen zu verhindern. Mit leistungsstärkeren Spülfahrzeugen und -düsen zum Beispiel.

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Weil viele Haushalte Öl und Bratfett in der Toilette entsorgen, müssen Abwasserprofis harte Geschütze auffahren. Der stetig sinkenden Wasserverbrauch in der Hansestadt verschärft das Fettproblem.

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Die Quittung dafür zahlt der Verbraucher über steigende Abwasserkosten. Er trägt zugleich eine Mitschuld an der Misere. Zum einen, weil der Durchschnitts-Rostocker immer sparsamer wird. Nur noch 92 Liter landen pro Tag und Person im Ausguss. Dabei ist das städtische Abwassernetz für wesentlich größere Mengen gebaut worden. Weil die nicht mehr fließen, kann sich Schmutz leicht in den Rohren absetzen und sie verstopfen.

Verschärft wird das Fettproblem durch veränderte Lebensgewohnheiten. „Wir verwenden heutzutage zum Beispiel viel mehr Olivenöl oder fetthaltige Gesichtscremes. Und was wir nicht mehr brauchen, entsorgen wir in der Toilette“, schildert Jörg Abel, Leiter der Abteilung Zentrale Dienste bei Eurawasser. Viele Rostocker seien sich nicht bewusst, was sie damit anrichten. Abel will aufklären. Sein Appell: Bratfett und Friteusenöl gehört nicht ins Abwasser, sondern in den Hausmüll.

OZ

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