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Fluchtpunkt Buchladen

GUTEN TAG LIEBE LESER Fluchtpunkt Buchladen

Früher – in der Zeit vor dem Computer – war im Buchhandel alles anders. Vor allem war es enger.

Früher – in der Zeit vor dem Computer – war im Buchhandel alles anders. Vor allem war es enger. Man drängte sich, sagen wir in Novembertagen wie jetzt, in ein schmales, aber sehr, sehr langes Ladengeschäft. Darin wandelte ein Herr wahlweise in einem Tweedsakko oder einem grauen Wollpullover hinter dem Verkaufstisch. Ihm musste man seine Wünsche offenbaren. Verlangte man revolutionäres Schriftgut, gab es schon gleich einmal einen tadelnden Blick. Dann bestellte der Buchhändler das Buch – und man war froh, vorerst aus der Bude raus und wieder im Novemberregen zu sein. Heute steht man nicht vor der Verkaufsbarriere, die Buchläden – eher schon muss man von Buchhallen sprechen – sind licht und hell und bieten viel Platz und Rolltreppen. Verkaufspersonal und Kundschaft führen eine wortlose, friedliche Koexistenz, und man kann in dieses oder jenes Bord greifen und kreuz und quer lesen. Wer möchte, kann sich eine Tasse Kaffee dazu ordern. Man will gar nicht mehr aus diesen Buchläden heraus, zumal kommode Sitzgelegenheiten geboten werden, die im trüben November auch zum Liegen einladen. Aber Achtung: Nicht zu tief ins Buch versinken, irgendwann schließen auch diese Büchertempel.

OZ

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