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Flüchtlingshelfer für Engagement geehrt

Dierkow Flüchtlingshelfer für Engagement geehrt

Richard-Siegmann-Medaille an Rotes Kreuz und „Rostock hilft“ vergeben / Erstmals zwei Preisträger

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Die Preisträger (v. l.): Ute Jolowicz, Marie Krafft („Rostock hilft“), Maik Junge, Marco Hinz (Kreisbereitschaft DRK Rostock) FOTO: JOACHIM KLOOCK

Dierkow. . Die Richard-Siegmann-Medaille für bürgerschaftliches Engagement in der Hansestadt ist in diesem Jahr an Flüchtlingshelfer vergeben worden. Erstmals ging der von der gleichnamigen Stiftung vergebene Preis an zwei Organisationen: das Rote Kreuz und die Initiative „Rostock hilft“.

„Mit der Preisverleihung wollte das Kuratorium sowohl Spontanität als auch strukturiertes Ehrenamt würdigen und hervorheben, dass die Aufgabe, Willkommenskultur für Geflüchtete, nur gemeinsam zu schaffen ist“, teilte die Stiftung mit. Der Förderpreis in Höhe von 500 Euro ging an das Projekt Interkultureller Garten.

Verliehen wurden die mit einem Preisgeld von 1500 Euro verbundenen Medaillen in der neuen Michaelschule in Dierkow. Damit sollte noch einmal der letztjährige Preisträger, die Evangelische Stiftung Michaelshof, gewürdigt werden. Im nächsten Jahr wird sich die Richard-Siegmann-Stiftung dem Thema Kinderarmut widmen.

Richard Siegmann (1872-1943) war Vorstand der Rostocker Straßenbahn und auch Stadtverordneter. 1935 wurde er wegen seines jüdischen Glaubens von den Nazis abgesetzt. 1943 verhungerte er im Konzentrationslager Theresienstadt. Um an ihn zu erinnern, wurde die Stiftung gegründet. Das Stiftungskapital stammt von der Rostocker Straßenbahn AG (RSAG). Der Förderpreis wird vom früheren RSAG-Vorstand Jochen Bruhn und seiner Ehefrau gestiftet.

Gleichzeitig mit der Siegmann-Medaille wurde erstmals der Kulturpreis „Dialoge“ im Rahmen des gleichnamigen Theaterfestivals vergeben. Mit ihm sollen laut Veranstalter Projekte ausgezeichnet werden, „die im Rahmen ihrer künstlerischen Arbeit Vielfalt positiv erlebbar machen und Vorurteile zwischen Menschen mit und ohne Handicap abbauen.“

Erster Preisträger war das Stralsunder Theaterensemble „Die Eckigen“. Gewürdigt wurde laut Jury die mehr als 20-jährige Theaterarbeit des Ensembles mit Menschen mit Handicap, die sich „mit ästhetischem Eigensinn immer wieder großen literarischen Stoffen näherten und die Grenzen ihres Anders-Seins beim Publikum mit ihrem Charme und Eigensinn stets auflösen“. Mit ihren Auftritten erreichten sie eine breite Öffentlichkeit und vermittelten ein tiefes Verständnis für Akzeptanz und Toleranz als Grundlage gesellschaftlichen Miteinanders, hieß es.axb

OZ

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