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Flüchtlingshelfer verärgert über Rechnungen im Internet

Rostock-Stadtmitte Flüchtlingshelfer verärgert über Rechnungen im Internet

Schriftstücke mit Eingangsstempel der Stadt Rostock landen bei der fremdenfeindlichen Organisation MVgida. Rechtliche Konsequenzen werden geprüft.

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„Rostock hilft“ und das Jaz haben in den vergangenen Monaten auch viele Sachspenden für Flüchtlinge gesammelt.

Quelle: Frank Söllner

Rostock-Stadtmitte. Zwei Rechnungen des Jugendalternativzentrums (Jaz) an das Rostocker Amt für Flüchtlingsfragen sind kürzlich auf der Facebook-Seite der fremdenfeindlichen Bewegung MVgida veröffentlicht worden. Beide Schriftstücke tragen den Eingangsstempel der Stadt. Jetzt werden rechtliche Konsequenzen geprüft. 

„Offenbar haben unberechtigte Personen Teile einer solchen Rechnung in sozialen Netzwerken verbreitet“, sagt Sozialsenator Steffen Bockhahn (Linke). Dazu seien bereits Untersuchungen eingeleitet, die auch strafrechtliche Konsequenzen haben könnten. Auch Alexandra Wolff vom Jaz-Vorstand hält es für unglücklich, dass solche Dokumente aus dem Rathaus ausgerechnet in die Hände von MVgida gelangen konnten. Die Stadt habe aber sofort reagiert und die Kripo eingeschaltet. Nachdem das Jaz den Verstoß gegen Persönlichkeits- und Vereinsrechte bei Facebook gemeldet habe, sei der Eintrag schnell gelöscht worden, berichtet Alexandra Wolff.

Das Jaz führt als Verein das Spendenkonto des Netzwerks „Rostock hilft“ und rechnet auch Leistungen in der Flüchtlingshilfe mit der Stadt ab. Das war laut Sozialsenator Steffen Bockhahn vereinbart worden. Die Rechnungen wurden bezahlt.

 



Niebuhr, Thomas

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Offenbar haben unbe- rechtigte Personen Teile einer solchen Rechnung in sozialen Netzwerken verbreitet.“Steffen Bockhahn (Linke), Sozialsenator

Dokumente mit Eingangsstempel der Stadt landen bei der fremdenfeindlichen Organisation MVgida / Rechtliche Konsequenzen werden geprüft

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