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Forscherteam startet Projekt zur Inklusion

Stadtmitte Forscherteam startet Projekt zur Inklusion

Die Studie wird mit 50000 Euro von der Max-Traeger-Stiftung gefördert

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Maik Walm und Professor Thomas Häcker (v. l.) forschen gemeinsam.

Quelle: Universität Rostock/thomas Rahr

Stadtmitte. Gemeinsam lernen, egal welche Voraussetzungen Kinder mitbringen: Die Uni Rostock bearbeitet ein Forschungs-Projekt zur Inklusion. „Auch in Mecklenburg-Vorpommern wird darüber diskutiert, wie ein inklusives Schulsystem aussehen könnte“, sagt Professor Thomas Häcker, Schulpädagoge an der Universität Rostock. Dabei komme die Frage auf, welche Unterstützung und Ressourcen Lehrer sowie Schulen bei der Umsetzung benötigen.

In Kooperation mit der Humboldt-Universität zu Berlin hat er in Rostock jetzt ein Forschungs- und Entwicklungs-Projekt zur Inklusion, speziell zur Frage der Leistungsbewertung und Lernförderung an inklusiven Schulen in Deutschland (Kolef), gestartet. Das Besondere dabei ist, dass hier die Schulpädagogik mit der Sonderpädagogik gemeinsam der schwierigen Frage nachgehen, wie sich die Leistungsbewertung einerseits und die sonderpädagogische Diagnostik andererseits so verbinden lassen, dass dies das Lernen aller Kinder fördert. Die Studie wird mit 50.000 Euro von der Max-Traeger-Stiftung gefördert.

Dass alle Kinder selbstverständlich miteinander lernen und individuell bestmöglich gefördert werden, wurde 2009 mit dem Inklusionsgebot auch in Deutschland zur Pflicht. „Regelschullehrer und Sonderschullehrer müssen jetzt sehen, wie sie die unterschiedlichsten Lernvoraussetzungen der Kinder gemeinsam fördern und wer dabei welche Aufgabe übernimmt“, sagt er.

OZ

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