Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 11 ° wolkig

Navigation:
Forschung: Lupine als Nahrung für Bienen

GROß LÜSEWITZ Forschung: Lupine als Nahrung für Bienen

In Groß Lüsewitz untersuchen Forscher derzeit, ob Bienen mit dem Anbau heimischer Hülsenfrüchte unterstützt werden können.

Voriger Artikel
Vier Verletzte bei Unfall
Nächster Artikel
Was heute in MV wichtig wird

Blick über die Lupinenfläche in Groß Lüsewitz. Die Forscher luden Besucher gestern zu einem Rundgang.

Quelle: Steffen Roux/jki

Groß Lüsewitz. In Groß Lüsewitz untersuchen Forscher derzeit, ob Bienen mit dem Anbau heimischer Hülsenfrüchte unterstützt werden können. Dazu werden auf 56 Hektar Versuchsfeldfläche Lupinen, Klee-Gras und Bohnen angebaut, teilt das Julius-Kühn-Institut mit.

Die Forschungen seien wichtig, da Bienen als Bestäuber von Wild- und Kulturpflanzen dazu beitragen, die biologische Vielfalt in Ökosystemen zu sichern. Allerdings bestehe nach der Blütezeit von Obstbäumen oder Raps die Gefahr der Unterversorgung der Tiere. Insbesondere die landwirtschaftlich genutzten Hülsenfrüchte – wie Blaue, Weiße und die selten gewordene Gelbe Lupine – verwandelten das Groß Lüsewitzer Versuchsfeld derzeit in ein buntes Blütenmeer.

Fachliche Unterstützung erhalten die JKI-Forscher vom Bienenzuchtzentrum Bantin (Landkreis Ludwigslust-Parchim), das mit seinen Bienen und seiner Expertise in der Saison 2016 erstmalig das Versuchsfeld in Groß Lüsewitz angewandert hat. „Die Erweiterung des Trachtangebotes für unsere Bienen steht auf unserer Wunschliste an die Landwirtschaft ganz oben“, sagt Torsten Ellmann, der 1.

Vorsitzende des Landesverbandes der Imker Mecklenburg-Vorpommern (LIMV). „Darüber hinaus erhalten wir auf diese Weise Informationen über die Leistungsfähigkeit der von uns in Bantin gezüchteten Bienen in einer küstennahen Umwelt“, so Ellmann weiter. Dies erweitere die Möglichkeiten, die Honigbiene züchterisch an die Bedingungen in Mecklenburg-Vorpommern anzupassen.

Gestern haben Besucher die Felder in Groß-Lüsewitz besichtigt. Beim Rundgang zeigte das JKI an verschiedenen Stationen Versuche und Forschungen.

Das Julius-Kühn-Institut vereint unter seinem Dach 17 Fachinstitute an zehn Standorten in Deutschland. Hauptsitz ist Quedlinburg (Sachsen-Anhalt). Das Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen ist eines von vier Forschungsinstituten des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft.

OZ

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Bonn

Marmelade, Chutney oder Kompott: Im Sommer kann man viele Früchte haltbar machen und in Gläsern entsprechend aufbewahren. Wer seine Einmachgläser vorbereitet, sollte dabei die Hygiene bedenken.

mehr
Mehr aus Rostock

Vor 25 Jahren wütete vor dem Sonnenblumenhaus der Mob. Vier Tage lang flogen Steine und Brandsätze gegen Flüchtlinge, Vietnamesen und Polizeibeamte. Die Anwohner applaudierten. Der Ausnahmezustand überforderte alle – Politik, Polizei und auch die Presse.

Hier finden Sie eine Multimedia-Reportage zum Thema. mehr

Verlagshaus Rostock

Richard-Wagner-Straße 1a
18055 Rostock

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag
9.00 bis 18.00 Uhr

Leiter Lokalredaktion: Andreas Meyer
Telefon: 03 81 / 36 54 10
E-Mail: rostock@ostsee-zeitung.de

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
RSS-Feeds

Wissen, was in Rostock und der Welt los ist

OZ-Bild
Auf Genussreise durch Vorpommern

Die 2. Messe mit regionalen Produkten bot Gaumenfreuden pur