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Forschung: Lupine als Nahrung für Bienen

GROß LÜSEWITZ Forschung: Lupine als Nahrung für Bienen

In Groß Lüsewitz untersuchen Forscher derzeit, ob Bienen mit dem Anbau heimischer Hülsenfrüchte unterstützt werden können.

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Blick über die Lupinenfläche in Groß Lüsewitz. Die Forscher luden Besucher gestern zu einem Rundgang.

Quelle: Steffen Roux/jki

Groß Lüsewitz. In Groß Lüsewitz untersuchen Forscher derzeit, ob Bienen mit dem Anbau heimischer Hülsenfrüchte unterstützt werden können. Dazu werden auf 56 Hektar Versuchsfeldfläche Lupinen, Klee-Gras und Bohnen angebaut, teilt das Julius-Kühn-Institut mit.

Die Forschungen seien wichtig, da Bienen als Bestäuber von Wild- und Kulturpflanzen dazu beitragen, die biologische Vielfalt in Ökosystemen zu sichern. Allerdings bestehe nach der Blütezeit von Obstbäumen oder Raps die Gefahr der Unterversorgung der Tiere. Insbesondere die landwirtschaftlich genutzten Hülsenfrüchte – wie Blaue, Weiße und die selten gewordene Gelbe Lupine – verwandelten das Groß Lüsewitzer Versuchsfeld derzeit in ein buntes Blütenmeer.

Fachliche Unterstützung erhalten die JKI-Forscher vom Bienenzuchtzentrum Bantin (Landkreis Ludwigslust-Parchim), das mit seinen Bienen und seiner Expertise in der Saison 2016 erstmalig das Versuchsfeld in Groß Lüsewitz angewandert hat. „Die Erweiterung des Trachtangebotes für unsere Bienen steht auf unserer Wunschliste an die Landwirtschaft ganz oben“, sagt Torsten Ellmann, der 1.

Vorsitzende des Landesverbandes der Imker Mecklenburg-Vorpommern (LIMV). „Darüber hinaus erhalten wir auf diese Weise Informationen über die Leistungsfähigkeit der von uns in Bantin gezüchteten Bienen in einer küstennahen Umwelt“, so Ellmann weiter. Dies erweitere die Möglichkeiten, die Honigbiene züchterisch an die Bedingungen in Mecklenburg-Vorpommern anzupassen.

Gestern haben Besucher die Felder in Groß-Lüsewitz besichtigt. Beim Rundgang zeigte das JKI an verschiedenen Stationen Versuche und Forschungen.

Das Julius-Kühn-Institut vereint unter seinem Dach 17 Fachinstitute an zehn Standorten in Deutschland. Hauptsitz ist Quedlinburg (Sachsen-Anhalt). Das Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen ist eines von vier Forschungsinstituten des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft.

OZ

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