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Forschung zu Tierversuchen

Hansaviertel Forschung zu Tierversuchen

Rostocker Institut erhält 400 000 Euro

Hansaviertel. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt den neuen Forschungsverbund „Belastungseinschätzung in der tierexperimentellen Forschung“ mit rund sechs Millionen Euro für die nächsten drei Jahre.

 

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Professorin Brigitte Vollmar begleitet das Projekt.

Quelle: Foto: Unimedizin

Von der Universitätsmedizin Rostock ist das Rudolf-Zenker-Institut für Experimentelle Chirurgie beteiligt, das mehr als 400 000 Euro von der Gesamtsumme erhält. „Wir verbessern und erarbeiten objektive Methoden und Techniken, um die Belastung von Versuchstieren bei neurologischen und gastroenterologischen Tiermodellen messen zu können“, erläutert Professorin Brigitte Vollmar, die mit ihrem Kollegen Dr. Dietmar Zechner ins Projekt eingebunden ist. Neben dem Rostocker Institut gehören dem Verbund weitere sieben wissenschaftliche Einrichtungen in Deutschland und der Schweiz an. Sie wollen in 15 Projekten Belastungen von Tieren in Tierversuchen erkennen und Belastungsgrade wissenschaftlich fundiert und möglichst fein und genau abstufen – mit dem Ziel, Belastungen so gut wie möglich zu minimieren.

Derzeit fehlen wissenschaftlich begründete Parameter und Methoden, mit denen Belastungen wie Stress und Schmerz gemessen werden können, denen Tiere in einem Versuch ausgesetzt sind. Das beeinflusst ethische Fragen und die Qualität von Tierversuchsdaten. Das soll sich ändern.

Die Ergebnisse, die mit neuen Methoden erzielt werden, sollen zu den Belastungs-Schweregraden in Beziehung gesetzt werden, die die Richtlinie des Europäischen Parlaments zum Schutz für Versuchstiere definiert. Um festzustellen, wie es Tieren während eines Versuchs geht, gibt es etwa die Möglichkeit, mit Infrarot-Kameras ihre Aktivität und Körpertemperatur zu überwachen.

Kerstin Beckmann

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