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Fraktionen verurteilen Gewalt im Umfeld der Moschee

Stadtmitte Fraktionen verurteilen Gewalt im Umfeld der Moschee

Vor dem Hintergrund der jüngsten Auseinandersetzungen im Umfeld der Rostocker Moschee verurteilen die Fraktionen SPD, Linke, CDU, Grüne, Rostocker Bund und UFR der ...

Stadtmitte. Vor dem Hintergrund der jüngsten Auseinandersetzungen im Umfeld der Rostocker Moschee verurteilen die Fraktionen SPD, Linke, CDU, Grüne, Rostocker Bund und UFR der Rostocker Bürgerschaft die Ausübung von Gewalt als Mittel der Auseinandersetzung scharf und setzen sich für ein friedliches Miteinander in Rostock ein. „Extremismus – egal ob religiös oder politisch – hat in Rostock keinen Platz und muss staatlich, aber auch zivilgesellschaftlich bekämpft werden“, heißt es in der gemeinsamen Erklärung. Der Verein „Islamischer Bund in Rostock“ habe sich in diesem Zusammenhang jahrelang für eine interkulturelle Gesellschaft und Respekt und Achtung gegenüber anderen Religionsgemeinschaften eingesetzt und sich in den „Trialog der Religionen“

eingebracht. Mit drei Bitten wenden sie sich an den Oberbürgermeister. Er soll etwaige Aktivitäten der radikalen Salafisten auf dem Boden der Stadt mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln bekämpfen. Weiterhin soll der aktuelle Betreiber der Rostocker Moschee in der Erich- Schlesinger Straße „Islamischer Bund in Rostock“ als wichtigen Partner bei der Bekämpfung von radikalen religiösen Strömungen anerkannt werden. Durch geeignete Maßnahmen, etwa im Rahmen des Programms „Lokale Partnerschaft für Demokratie“, soll er beim Kampf gegen Extremisten unterstützt werden. Falls es nötig und gewünscht ist, soll dem „Trialog der Religionen“ offen und unterstützend zur Seite gestanden werden – etwa durch die Zurverfügungstellung von „neutralem Boden“ für Treffen.

OZ

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