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Freie Fahrt für Tourismus und Wirtschaft

Rostock Freie Fahrt für Tourismus und Wirtschaft

Seit sieben Jahren wird an dem vierspurigen Ausbau der Hinrichsdorfer Straße gearbeitet. Heute war es dann endlich so weit: Oberbürgermeister Methling gab gemeinsam mit Bausenator Holger Matthäus und Bauleiter Marvin Dahms die Straße frei.

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Holger Matthäus (v. l.), Marvin Dahms und Roland Methling geben die vierspurig ausgebaute Hinrichsdorfer Straße frei.

Quelle: Ove Arscholl

Rostock. Der vierspurige Ausbau der Hinrichsdorfer Straße ist abgeschlossen. Damit erfüllt die Stadt ihr Ansiedlungskriterium für den Wirtschaftsstandort an der L22. Viele Unternehmen wie etwa Lidl Logistik oder die Rotorblatttproduktion von Nordex hatten den Ausbau vor der Ansiedlung gefordert. „Diese leistungsfähige Infrastruktur in unmittelbarer Nähe zum Seehafen fördert die Wettbewerbsfähigkeit aller hier angesiedelter Unternehmen. Sie schafft Arbeitsplätze und stärkt die überregionale Ausstrahlung unserer Hansestadt als Motor für Wirtschaft und Tourismus“, sagt Oberbürgermeister Roland Methling.

Zeit, Kosten und Hürden

„Die Bauzeit von sieben Jahren war lang für solch ein Vorhaben“, sagt Bausenator Holger Matthäus. Eine Hürde war der Abkauf von zwei privaten Grundstücken, die für die Erweiterung enteignet werden mussten. Insgesamt kostete der Ausbau der 1,2 Kilometer lange Strecke damit 5,8 Millionen Euro. Ein Großteil der Kosten ist vom Landesförderinstitut bezuschusst worden: 75 Prozent der Gesamtkosten stemmte demnach das Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus.

Verbindung zur Rostocker Heide

Nicht nur die Wirtschaft, sondern auch der Tourismus soll profitieren. Neben dem vierspurigen Ausbau ist die Straße nämlich um einen breiten Fahrradweg ergänzt worden. „Dieser soll bald ermöglichen, dass man von der Innenstadt bis in die Rostocker Heide radeln kann“, sagt  Matthäus. Im nächsten Jahr sollen die Arbeiten an dem Radweg fortgesetzt werden. Im Moment fehlen nach Angaben des Bausenators noch 500 Meter, um die Rostocker Heide endgültig für Fahrräder mit der Stadt zu verbinden.

Weitere Umgehungen nach Seehafenerweiterung

Das nächste Projekt, dass die Stadt nun verwirklichen möchte, ist die Umgehung für Nienhagen. Seit Jahren klagen viele Anwohner über den Lärm und das hohe Aufkommen des Verkehrs, der durch das Gebiet führt. „Sobald die Seehafenerweiterung abgeschlossen ist, kümmern wir uns um dieses Problem“, sagt Matthäus.

Moritz Naumann

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